Vier Verletzte

Schwerer Kutschenunfall in Neuschwanstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Hohenschwangau/Neuschwanstein - Bei einem schweren Unfall mit einer Kutsche in Neuschwanstein sind vier Menschen verletzt worden. Die Pferde gingen durch, die Kutsche prallte gegen einen Baum.

Gemäß ersten Erkenntnissen fuhr die mit 12 Personen besetzte Kutsche in Richtung Schloss Neuschwanstein an. Aus bislang nicht näher bekannten Gründen gingen die beiden Pferde durch und die Kutsche geriet außer Kontrolle.

Touristen retten sich mit Sprüngen von der Kutsche

Lesen Sie auch:

Immer wieder geschehen schwere Kutschunfälle

Hierbei kam sie von der Fahrbahn ab und auf einem Feldweg, wo sich zunächst sieben argentinische und spanische Fahrgäste mit einem Sprung von der Kutsche in Sicherheit bringen konnten. Unmittelbar hiernach konnten sich noch drei weitere asiatische Gäste mit einem Sprung sichern. Eine 55-jährige asiatische Touristin wurde allerdings aufgrund der örtlichen Gegebenheiten von der Kutsche geworfen und verletzte sich hierbei an der Schulter.

Trotz der Versuche des Kutschers, das Gespann unter Kontrolle zu bringen, endete die Fahrt erst nachdem sich die vordere Achse an einem Baum verfing.

Insgesamt wurden bei dem Verkehrsunfall zwei Personen leicht und eine Person mittelschwer verletzt. Durch die eingesetzten Rettungsdienste wurden diese Fahrgäste sowie der Kutscher zur weiteren Abklärung in das Krankenhaus Füssen verbracht.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Alle anderen Touristen konnten nach einer Untersuchung vor Ort ohne Befund entlassen werden.

Insgesamt waren fünf Rettungswägen, ein Rettungshubschrauber sowie mehrere Notärzte vor Ort.

Der Schaden beläuft sich auf ca. 10 000 Euro. Die Pferde blieben ebenfalls unversehrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden seitens der Polizeiinspektion Füssen geführt. (PI Füssen).

Pressemitteilung Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser