Zwei Videos: Trümmerfeld auf der A8

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Weyarn/Irschenberg - Ein schwerverletzter und zwei leichtverletzte Fahrer sind das Resultat eines schweren Lkw-Unfalls auf der A8 vom Dienstagmorgen. **NEU: Zwei Videos**

+++ Die Autobahn bleibt laut Polizeiangaben bis ca. 17 Uhr in diesem Bereich voll gesperrt +++

Informationen vor Ort zufolge hat sich am Dienstag, 14. Februar, gegen 10.50 Uhr hat auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg, zwischen den Anschlussstellen Weyarn und Irschenberg, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Im dichten Verkehr übersah zunächst ein deutscher Tieflader-Fahrer (47) eine langsame Lkw-Kolonne und wich mit einem Bremsmanöver auf die Standspur aus. Dabei stellte sich die Zugmaschine quer.

Ein nachfolgender polnischer Sattelzugfahrer (50) konnte nicht mehr rechzeitig bremsen und krachte in den Tieflader. Der polnische Lkw wurde wiederum von einem bulgarischen Sattelzug gerammt.

Dabei wurde das Führerhaus des bulgarischen Lastwagens ausgehoben und soll laut Zeugenaussagen ca. in vier Meter Höhe durch die Luft geflogen sein, ehe sich das gesamte Gespann querlegte und entgegen der Fahrtrichtung zum Liegen kam.

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Polizeimeldung

Beim Aufprall wurde das Führerhaus abgerissen und der Fahrer (47) aus Bulgarien in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Anschließend kam er mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik. Die beiden anderen Fahrer kamen mit dem Rettungswagen ins Klinikum Agatharied.

Aktuell sind die Feuerwehr und Bergungsfirmen dabei, die Fahrbahn von dem Trümmerfeld zu säubern und die Unfallfahrzeuge abzutransportieren. Die Autobahn bleibt bis ca. 17 Uhr in diesem Bereich total gesperrt. Das hat die Polizei gegen 14.30 Uhr mitgeteilt.

Lastwagen-Unfall auf A8

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro. Im Bereich der Unfallstelle und auf der Gegenfahrbahn passierten durch Schaulustige außerdem auch noch zwei Auffahrunfälle, bei denen einen Schaden von insgesamt 50.000 Euro entstand. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

mw/Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © jre

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