Rettungshubschrauber gleich zweimal im Einsatz

Landkreis - Gleich zweimal musste der Rettungshubschrauber am Sonntag zu Unfällen auf der A8 anrücken. In beiden Fällen waren es Motorradunfälle. Was passierte: 

Am Sonntag, den 07.09.2014, musste der Rettungshubschrauber leider gleich in zwei Fällen verunfallten Motorradfahrern auf der A8 zu Hilfe eilen.

Den ersten Einsatz für die Besatzung des Hubschraubers erhielten die Retter aus der Luft gegen 10:40 Uhr, als ein 66-jähriger Biker aus dem Landkreis Penzberg, welcher in Richtung München unterwegs war, im Bereich des Chiemsees während eines verkehrsbedingten Bremsmanövers ins Schlingern kam und ohne Fremdbeteiligung rechts neben dem Fahrstreifen mit seinem Motorrad aufschlug. Durch den Sturz erlitt er mittelschwere Verletzungen und wurde auf dem Luftweg ins Krankenhaus Traunstein eingeliefert.

Das verunfallte Motorrad wurde durch einen ortsansässigen Abschleppdienst von der Autobahn entfernt.

Zum zweiten Mal wurde die Hilfe des Helis um 14:20 Uhr benötigt, als in selbiger Fahrtrichtung wie beim ersten Unfall, diesmal kurz nach der Tank- und Rastanlage Hochfelln Nord, ein 62-jähriger Motorradfahrer aufgrund Staubildung seine Geschwindigkeit reduzierte, als ihn ein 70-jähriger österreichischer Pkw-Lenker von hinten regelrecht abschoss, da dieser das Bremsmanöver des Zweiradfahrers zu spät erkannte. Die Sozia des Motorradfahrers wurde gegen die Mittelschutzplanke geschleudert, nachdem das Bike gegen das Heck eines vor diesem fahrenden Rosenheimer VW´s prallte.

Die 59-jährige, schwerverletzte Mitfahrerin des Motorradfahrers, wurde vom Rettungshubschrauber in das Klinikum Traunstein gebracht, in welches der leichtverletzte 62-jährige wenig später mit dem Rettungswagen folgte.

Das verunfallte Kraftrad und das Fahrzeug des Österreichers wurden von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.

Durch die beiden Unfälle war die Autobahn im jeweiligen Bereich für den Verkehr kurzzeitig komplett gesperrt, um die Erstversorgung der Verletzten, die Sicherung des An- und Abfluges des Hubschraubers und die Räumung der Unfallstelle zu gewährleisten.

Aufgrund der Unfälle und des starken Rückreiseverkehrs am Sonntag, kam es zu größeren Rückstauungen, welche die Benutzer der Autobahn in Kauf nehmen mussten.

Die Ermittlungen zu den beiden Verkehrsunfällen werden durch die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein geführt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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