Neue Radltankstellen am Chiemsee

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Seebruck - Der Ausbau des Chiemsee-Rund- und Radweges schreitet weiter voran. Nun wurden drei neue Radltankstellen eingeweiht. Wo sie diese in Zukunft finden, erfahren Sie hier:

Radler können künftig an drei, bald sogar an fünf neuen Radltankstellen ihr E-Bike aufladen. Neue zertifizierte Fahrradständer und Gepäckkästen machen die Pausen komfortabler und sicherer. Einheitliche Schilder markieren darüber hinaus den Verlauf des Rund-und Radweges. Auf die touristisch interessanten Besonderheiten und die Streckenführung weisen Infotafeln in jeder Chiemsee-Gemeinde hin.

Diese sogenannten Begleitmaßnahmen des Gesamtprojekts wurden mit rund 100.000 Euro aus dem LEADER-Programm gefördert. "Die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten hat sich gelohnt", freute sich Regierungspräsident Christoph Hillenbrand bei der Einweihung am Dienstag in Seebruck. Wenn man den gesamten Ausbau des Chiemsee-Rund- und Radwegs betrachte, sei man nun ungefähr bei der Hälfte angelangt: "Nichts hat uns ausgebremst," so Hillenbrand weiter. Er versprach, dass es die zugesagten öffentlichen Mittel - in Höhe von 4,3 Millionen Euro - auch weiterhin geben werde. "So wie sie jetzt hier eine Stom-Tankstelle haben, so haben wir in München eine Geld-Tankstelle für das Projekt bereitgestellt."

Unter den geladenen Gästen zur Einweihung der neuen Radinfrastruktur waren, neben dem Regierungspräsidenten, unter anderem auch der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser, der Rimstinger Bürgermeister und Vorsitzender des "Abwasser- und Umweltverbandes Chiemsee" Josef Mayer und Seebrucks Bürgermeister Bernd Ruth.

Der Ausbau des Chiemsee-Rund- und Radwegs zu einem herausragenden touristischen Anziehungspunkt in der Region ist ein Projekt des Abwasser- und Umweltverbandes Chiemsee (AZV) im Auftrag von neun Chiemsee-Gemeinden, das die Regierung von Oberbayern koordiniert. Seit dem Spatenstich im Jahr 2009 sind 8,6 Kilometer Radweg gebaut und 19 von den geplanten 43 Einzelmaßnahmen umgesetzt worden.

Der Freistaat Bayern hat den Ausbau finanziell unterstützt. So hat das Bayerische Innenministerium die Baumaßnahmen mit einem Kostenvolumen von über zwei Millionen Euro mit insgesamt 660.000 Euro gefördert. Die Regierung vom Oberbayern hat für das Projekt insgesamt FAG-Mittel in Höhe von 4,35 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Regierungspräsident Hillenbrand hatte bereits 2007 bei der Regierung von Oberbayern eine Projektgruppe initiiert, die die Fördermaßnahmen koordiniert und neben den zuständigen Landratsämtern und Fachbehörden auch alle am Vorhaben Beteiligten fachlich beraten und unterstützt hat.

Der Chiemsee-Rund- und Radweg wird nach Abschluss des Gesamtprojekts auf weiten Strecken bestehende Wegetrassen nutzen sowie verkehrssicher um den Chiemsee führen, wobei Fuß- und Radwege so weit wie möglich getrennt verlaufen sollen. Alternative Streckenführungen sollen naturbezogene, aber auch historische und bauliche Sehenswürdigkeiten rund um den Chiemsee einbeziehen. Weitere bauliche Verbesserungen sind notwendig um die Verkehrssicherheit des neuen Chiemsee-Rund- und Radwegs weiter zu erhöhen. Mit diesem Gesamtkonzept und nicht zuletzt im Zusammenspiel mit dem Chiemsee-Ringbus soll der Chiemsee- Rund- und Radweg wieder zu einem herausragenden touristischen Anziehungs- punkt werden auf dem sich Fußgänger, Genussradler und Sportradler gleichermaßen wohlfühlen.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © ps

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