Mehrfamilienhaus evakuiert

Mann attackiert Polizei mit Messer - SEK-Einsatz

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Polizeifahrzeuge und Rettungswagen stehen am 18.01.2013 in der Apostelgasse in Schweinfurt (Bayern). Dort griff ein polizeibekannter 34-Jähriger die Beamten trotz Pfeffersprayeinsatzes mehrfach mit einem Messer an.

Schweinfurt - Ein 34-Jähriger hat am Freitagabend die Nerven verloren und Polizisten mit einem Messer attackiert. Erst Stunden später konnte ein Spezialeinsatzkommando ihn in seiner Wohnung überwältigen.

Ein bewaffneter Mann hat in der Nacht zum Samstag einen Großeinsatz der Schweinfurter Polizei ausgelöst. Als die Beamten in der Wohnung des 34-Jährigen Mannes ankamen, ging er zunächst mit einem Messer auf sie los und verschanzte sich dann, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Der Polizeieinsatz zog sich über mehrere Stunden hin. Alles hatte gegen 20.45 Uhr mit einem Anruf bei der Polizei begonnen. Die Beamten waren darüber informiert worden, dass der 34-Jährige in seiner Wohnung durchdreht und gedroht hat, sich umzubringen. Als er beim Eintreffen der Polizei mit einem Messer auf die Beamten losging, wehrten die sich mit Pfefferspray. Das hielt den Mann aber nicht von einer zweiten Messer-Attacke ab.

34-Jähriger von SEK-Beamten überwältigt

Nachdem die Frau und die Kinder des 34-Jährigen daraufhin in Sicherheit gebracht worden waren, zogen sich die Beamten aus der Wohnung zurück. Der Mann weigerte sich über Stunden hinweg, mit der Polizei zu verhandeln oder aufzugeben. Stattdessen drohte er, Gas ausströmen zu lassen. Schließlich musste ein Spezialeinsatzkommando anrücken.

Als sich der 34-Jährige kurz nach Mitternacht für wenige Sekunden an der Wohnungstüre zeigte, schlugen die Beamten zu. Sie überwältigten den bereits polizeibekannten Mann und brachten ihn ins Bezirkskrankenhaus. Während des Großeinsatzes hatten die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses ihre Wohnung verlassen müssen. Sie wurden von Einsatzkräften des Rettungsdienstes betreut.

dpa/mm

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