"Der Sepp war für uns ein Kamerad"

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Waging - Die Mitglieder des Trachtenvereins "D´Mühlberger" und der Freiwilligen Feuerwehr Nirnharting standen Sepp Daxenberger sehr nahe. Sie trauern um einen Kameraden, einen Freund.

Sepp Daxenberger war jahrelang Mitglied des Trachtenvereins D´Mühlberger und der Freiwilligen Feuerwehr Nirnharting. Seine Kameraden trauern um ihn. Im Video-Interview erzählt Matthias Schneider, erster Vorstand des Trachtenvereins, vom Menschen Sepp. 

"Wenn er bei uns war, war er nicht der Politiker Daxenberger, sondern der Mensch Sepp", erinnert sich Ludwig Sedlmayer, Ehrenvorstand der Freiwilligen Feuerwehr Nirnharting, dem Heimatort von Sepp und Gertraud Daxenberger.

Lesen Sie auch:

Daxenbergers Frau zu Grabe getragen

Porträt: Das war Sepp Daxenberger

Gertraud Daxenberger wird heute beerdigt

Nachbargemeinden trauern um Sepp Daxenberger

Grüne trauern

Sepp Daxenberger auf YouTube

Horst Seehofer: Tragödie macht sprachlos

Ehefrau von Sepp Daxenberger gestorben

Daxenberger erleidet Schlaganfall

Krebs: Daxenberger gibt Amt auf

"Ich kenne ihn seit er lebt." Daxenberger trat als junger Bursche im Jahr 1977 der Freiwilligen Feuerwehr Nirnharting bei. Damals war Sedlmayer Kommandat. "Er hat bei der Feuerwehr alle Leistungsabzeichen absolviert und war bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister im Jahr 1996 im aktiven Dienst. Die politische Sache stand für uns nie im Vordergrund, für uns war er einfach der Nachbar und Freund Sepp. Während seiner Amtszeit als Bürgermeister war er immer für die Menschen da und hat sich für Waging und für jeden Einzelnen eingesetzt."

Auch Thomas Lamminger, derzeit erster Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr ist tief betroffen und wird Sepp Daxenberger immer als aufrichtig, ehrlich, bodenständig und hilfsbereit in Erinnerung behalten: "Sepp hat immer geradeaus gesagt, was er vertritt. Vor allem die Leute waren ihm wichtig. Es zählte das Miteinander, das kameradschaftliche Zusammenleben. Als Bürgermeister war er immer zuvorkommend und hat für die Angelegenheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der Ortsvereine jederzeit ein offenes Ohr gehabt."

Während seiner Amtszeit als Bürgermeister hatte Daxenberger offensichtlich nicht verlernt, mit anzupacken: "Als die Dachrinne am Feuerwehrhaus kaputt war", erinnert sich Lamminger, hat der Sepp die Sache gleich in die Hand genommen und eine neue montiert."

Sepp Daxenberger war eben ein Sympathieträger, besonders für die Menschen, die ihn gut kannten.

Tobias Jilg

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser