Bei Polizeikontrolle in Simbach am Inn

Zwölf Iraker bei illegaler Einreise erwischt

Simbach am Inn - Elf Iraker haben die Beamten im Zug erwischt. Am Tag darauf reiste noch ein weiteres Gruppenmitglied nach.

Am Montagnachmittag kontrollierte die Bundespolizei, die aus Simbach am Inn kommende Regionalbahn und stellte im Zug insgesamt elf irakische Staatsbürger ohne notwendige Reisedokumente fest.

Die Reisegruppe war schon vorher einer Bahn-Mitarbeiterin am Bahnhof in Simbach am Inn aufgefallen, als ein Mann aus der Gruppe Bahntickets für die Fahrt nach München kaufte. Die entsprechenden Fahrkarten wurden bei den Personen aufgefunden.

Bei der Reisegruppe handelte es sich um ein siebenjähriges Mädchen, vier Frauen im Alter von 12 bis 43 Jahren und sechs Männer im Alter von 16 bis 46 Jahren. Bei der Befragung der Personen stellte sich heraus, dass die Gruppe wohl mit Hilfe eines bislang unbekannten Schleusers bis nach Braunau gebracht wurde.

Am nächsten Tag stellte die Bundespolizei in den frühen Morgenstunden am Bahnhof in Simbach am Inn nochmals einen 30-jährigen Iraker ohne erforderliche Reisedokumente fest. Er gehörte ebenfalls zu der bereits am Vortag festgestellten Gruppe von Irakern.

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurden alle Personen wegen unerlaubter Einreise angezeigt und nach Österreich zurückgewiesen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Passau

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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