Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit Seitenhieb an Aiwanger

Söder über Kontrollzentrum für Mond-Missionen in Bayern und seine Reiseambitionen zum Mond

Markus Söder (CSU, l), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, und Alexander Gerst, Astronaut, unterhalten sich beim bayerischen Raumfahrtgipfel im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
+
Markus Söder (CSU, l), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, und Alexander Gerst, Astronaut, unterhalten sich beim bayerischen Raumfahrtgipfel im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Bayern und der Mond. Auf den ersten Blick fallen einem da nicht so viele Zusammenhänge ein. Doch das könnte sich in Zukunft bald ändern, denn Markus Söder will ein Kontrollzentrum für Mond-Missionen nach Bayern holen.

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) setzt darauf, dass bei künftigen Mond-Missionen ein Kontrollzentrum dafür in Oberpfaffenhofen bei München sitzt. Dort, beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), befindet sich heute eines der Kontrollzentren für die internationale Raumstation ISS. „Das Mond-Kontrollzentrum wollen wir unbedingt haben“, sagte Söder am Mittwoch bei einem von ihm veranstalteten „Raumfahrtgipfel“ in Oberpfaffenhofen. DLR-Vorstand Walther Pelzer plädierte dafür, dass der Standort auch für andere künftige Missionen Kontrollzentrum wird.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit ihrem „Artemis“-Programm in wenigen Jahren wieder Menschen zum Mond schicken. Aktuell ist eine unbemannte Mission geplant - der Start musste zuletzt aber mehrfach verschoben werden. Die Europäische Weltraumorganisation Esa hat das Ziel, mit dem „Artemis“-Programm bis Ende des Jahrzehnts erstmals auch eine Europäerin oder einen Europäer auf den Mond zu bringen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Söder auch gefragt, ob er sich eine Reise zum Mond vorstellen könne. „Wenn es irgendwie geht, nichts kostet. Und wenn Hubert Aiwanger mitfliegt - allein möchte ich ihn nicht in Bayern am Boden lassen, das wäre mir zu gefährlich. Aber wenn er mitfliegt, dann kann ich es mir vorstellen“, lautetet die Antwort des Ministerpräsidenten mit einem Augenzwinkern.

Weiter führte er aus: „Wenn dann eine Mond-Station mal ist, könnte ich mir da ein Bayern-Zimmer sehr gut vorstellen. So eine kleine Zirbelstube auf dem Mond, das - glaube ich - hätte Charme.“

Auch auf Instagram lässt Söder seine Follower am bayerischen Raumfahrtgipfel teilhaben und macht dabei keinen Hehl daraus, dass es sich dabei um ein Herzensprojekt von ihm handlet. Dazu schreibt er zum Beispiel in einem Post:

Live long and prosper: Heute Gruß aus der Raumstation @iss nach Bayern. Mit dabei beim Bayerischen Raumfahrtgipfel: Die Astronauten @astro_alex_esa und @esamatthiasmaurer. Der Weltraum fasziniert und motiviert. Bayern ist Weltraumregion und soll bei künftigen Missionen Mondkontrollzentrum werden. Auch der Bund muss insgesamt mehr tun. Mit dem Blick in die Ferne lernen wir auch unsere Erde besser kennen. Das schafft ein Bewusstsein zur Bewahrung der Schöpfung. Raumfahrt ist eine positive Utopie: Im Weltall geht es nicht um Star Wars, sondern um eine globale humanitäre Idee. Astronauten sind Friedensbotschafter in der Welt. Bin selbst großer Fan von Science Fiction als Vorstufe zur Realität.

nt/dpa

Kommentare