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Ermittler gehen von Gewaltverbrechen aus

Toter Radfahrer in Bayern im Gebüsch gefunden - Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Die Polizei ist nach dem Fund des Toten auf der Suche nach Spuren
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Die Polizei ist nach dem Fund des Toten auf der Suche nach Spuren

Bad Neustadt – In Franken kam es nach derzeitigem Ermittlungsstand zu einem schrecklichen Verbrechen. Ein Radfahrer lag tot im Gebüsch. Alle Indizien deuten darauf hin, dass der Mann getötet wurde. Nun konnte die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen.

Update, Dienstag (23. November) 9.25 Uhr - Zwei Verdächtige festgenommen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Radfahrers in Bayern haben die Ermittler zwei Verdächtige festgenommen. Die zwei Männer im Alter von 18 und 21 Jahren sollen den 26-Jährigen nahe Bad Neustadt gemeinschaftlich getötet haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Die beiden Deutschen seien teils geständig. Das Motiv liege aber noch im Dunklen. Noch am Dienstag sollten sie vor einen Ermittlungsrichter kommen.

Spaziergänger hatten die Leiche des 26-Jährigen am frühen Montagmorgen neben einem Radweg entdeckt. Die Obduktion ergab nach Angaben der Ermittler, dass der Mann durch spitze Gewalteinwirkung getötet wurde. Eine rund 25-köpfige Ermittlungskommission der Kriminalpolizei nahm am Montag die Arbeit auf. Ermittlungen im sozialen Umfeld des Getöteten brachten diese auf die Spur der beiden Verdächtigen.

Update, 15 Uhr - Polizei auf Spurensuchen

Aufgrund der Verletzungen des Mannes vermuten die Ermittler ein Gewaltverbrechen - zu Einzelheiten äußerte sich ein Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings noch nicht. Eine Verdächtige oder ein Verdächtiger sei derzeit ebenso nicht ausgemacht. Auch eine mögliche Tatwaffe sei bisher nicht entdeckt worden.

Die Leiche des 26-Jährigen soll in der Rechtsmedizin in Würzburg obduziert werden, etwa um die Todesursache zu klären. Die Leiche war am Montagmorgen (22. November) gegen 6.15 Uhr entdeckt worden. „Der Mann lag direkt am Fahrradweg, sein Fahrrad lag daneben“, sagte der Polizeisprecher.

Dutzende Polizisten sicherten später am Fundort am Ortsrand der Kleinstadt Spuren. Auch Hunde waren auf dem asphaltierten Radweg zwischen Bad Neustadt und Hohenroth (Landkreis Rhön-Grabfeld) in Unterfranken im Einsatz. Ob und was sie fanden, wurde zunächst nicht bekannt. Der Tote stammt den Angaben nach aus dem Landkreis des Tatgeschehens.

Update, 13.42 Uhr - Hinweise auf gewaltsamen Tod verdichten sich

Polizei vermutet Fremdverschulden: Passanten entdecken leblosen Fahrradfahrer

Mitteilung im Wortlaut

Am Montagmorgen hat die Polizei die Mitteilung über einen leblosen Mann auf dem Radweg zwischen Hohenroth und Bad Neustadt erhalten. Nachdem die ersten Streifenbesatzungen eingetroffen waren, verdichteten sich die Hinweise, dass die Person gewaltsam zu Tode gekommen war. Die Hintergründe sind bislang noch unklar.
 
Gegen 06.15 Uhr war über den Polizeinotruf die Mitteilung über einen Mann eingegangen, der auf dem Radweg leblos neben seinem Fahrrad lag. Es handelt sich um einen 26-Jährigen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld, für den jede Hilfe zu spät kam. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Beamte der Polizeiinspektion stellten bei dem Verstorbenen Verletzungen fest, die den dringenden Verdacht eines Tötungsdelikts begründen. Die weiteren Ermittlungen wurden daher vor Ort von der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt übernommen.
 
Aktuell ist die unterfränkische Polizei mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz, um weitere Erkenntnisse zur Tat und zur Täterschaft zu erlangen. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck geführt.

Pressemitteilung Polizei Unterfranken

Erstmeldung - Spaziergänger finden in Bayern toten Radfahrer im Gebüsch

Bad Neustadt - Spaziergänger haben am Montag (22. November) einen Radfahrer in der Nähe von Bad Neustadt an der Saale in Unterfranken gefunden. Der Mann lag mit tödlichen Verletzungen neben einem Radweg im Gebüsch. Vermutlich sei der Mann getötet worden, offenbarte ein zuständiger Polizeisprecher am Montag die Indizienlage. Weitere Details nannte er allerdings nicht.

Ermittler befinden sich am Fundort und sichern noch Beweise, dabei sollen auch Hunde im Einsatz sein. Derzeit ist klar, dass es sich bei dem Toten um einen 26-Jährigen handelt. Der genaue Todeszeitpunkt ist zunächst noch unklar. Die Leiche soll in Bälde obduziert werden, unter anderem um die genaue Todesursache zu klären.

Die Polizei Unterfranken sprach auf Twitter zunächst noch von einem „größeren Polizeieinsatz“. Um kurz vor 11 Uhr war dann bereits von einem „Tötungsdelikt“ die Rede. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe allerdings nicht.

Hinweise, der Fall könne mit einem ähnlichen Mordfall in Oberfranken zusammenhängen, gab es laut Polizei zunächst nicht. In der Nacht vom 18. auf den 19. August des letzten Jahres war damals ein 24-jähriger Mann in einem Bayreuther Stadtteil mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen, als er im Dunkeln mit einem Messer angegriffen und getötet wurde.

**bei neuen Erkenntnissen wird in diesem Artikel nachberichtet**

nt

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