Wetter in Bayern

Von Böen bis Sonne: Das Wetter für Ihren Sonntagsspaziergang

Für ganz Bayern liegt eine Warnung vor starkem Westwind vor.
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Für ganz Bayern liegt eine Warnung vor starkem Westwind vor.

Optimale Bedingungen für einen Sonntagsspaziergang im Süden, ungemütlicheres Wetter im Norden. Besonders an den Alpen wird häufiger Sonne erwartet. Die Aussichten im Detail:

Nördlich der Donau soll es am Sonntag stark bewölkt werden und zu Schneefall oder Schneeregen kommen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Im Süden soll es hingegen freundlich werden. Besonders an den Alpen wird häufiger Sonne erwartet.

Die Meteorologen sagen Höchstwerte von minus 1 bis plus 5 Grad und mäßigen bis frischen Westwind mit starken bis stürmischen Böen mit einer Geschwindigkeit von rund 60 km/h vorher. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h gerechnet werden. Gebietsweise soll es sehr glatt werden.

In der Nacht zum Montag kommen nach teils gering bewölktem Start von Westen bald wieder neue Wolken. In Schwaben und im westlichen Franken im Laufe der Frühstunden aufkommender Schneefall. Verbreitet Frost zwischen -3 und -10 Grad. Gebietsweise wird es glatt durch Schneematsch oder überfrierende Nässe.

Winterwetter sorgte für Chaos auf Bayerns Straßen

Besonders rutschig war es am Samstagmorgen wohl auf der Autobahn 9, die an gleich zwei Stellen für mehrere Stunden gesperrt wurde. Ein Lastwagen prallte laut Polizei gegen eine Leitplanke und verlor Diesel und Motoröl, welches sich auf einer Fläche von 100 Quadratmetern bei Berg (Landkreis Hof) ausbreitete. Der 39 Jahre alte Fahrer und sein 49 Jahre alter Beifahrer wurden leicht verletzt, der Schaden liegt bei über 100 000 Euro.

Nicht ausgelaufen ist die leicht entflammbare Aceton-Ladung eines Gefahrguttransporters bei Bayreuth. Der Transporter war bei winterlichen Straßenverhältnissen auf der A9 ins Schleudern geraten. Die Bergung gestaltete sich laut der oberfränkischen Polizei schwierig: Die Chemikalie musste aus einem umgefallenen Anhänger abgepumpt und in einen neuen Anhänger verladen werden.

Für die laut Polizei schlechten Wetterverhältnisse zu schnell gefahren ist eine 23-Jährige am frühen Samstagmorgen in Breitengüßbach (Landkreis Bamberg). Sie kam mit ihrem Auto von der Straße ab, überschlug sich und landete auf dem Dach. Sie wurde nicht verletzt, muss aber mit einem Bußgeld rechnen.

Doch nicht nur auf den Straßen kann das Winterwetter gefährlich werden: In Immenstadt (Landkreis Oberallgäu) wurde am Freitagnachmittag ein Dreijähriger während des Spielens von einer Dachlawine verschüttet. Er wurde sofort befreit und blieb unverletzt. Eine 68-Jährige erlitt durch eine weitere Dachlawine eine Platzwunde am Kopf. 

Einen gefährlichen Spaß aus dem Schnee im Allgäu haben sich am Freitagabend Unbekannte in Kaufbeuren gemacht: Im Sekundentakt seien mehrere Schneebälle mit Eisbrocken gegen ein Gebäude in der schwäbischen Stadt geworfen worden, teilte die Polizei mit. Der Schaden liegt bei etwa 300 Euro.

mh/dpa/DWD

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