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Spektakulärer Schiffsunfall wegen Hochwasser

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Ein Schubverband hängt am Sonntag in der Staustufe in Limbach (Unterfranken) fest. Das Schiff hatte sich zuvor in der nahe gelegenen Gemeinde Eltmann aus der Verankerung gerissen.

Eltmann - Zwei wegen des Hochwassers vertäute Lastkähne haben sich am Sonntag bei Eltmann (Landkreis Haßberge) losgerissen und sind gegen eine Mainbrücke sowie ein Haus geprallt.

Verletzt wurde dabei niemand, wie die Polizei in Würzburg mitteilte. Die leeren Transportschiffe mit einer Länge von 70 Metern hatten sich an einem Baggersee bei Stettfeld aus zunächst ungeklärten Gründen selbstständig gemacht und waren durch die starke Strömung schnell flussabwärts getrieben. Nach gut zwei Kilometern prallten sie gegen die Mainbrücke bei Eltmann.

Wahrscheinlich schon auf dieser Strecke wurden die beiden seitlich miteinander verbundenen Kähne voneinander getrennt. Nachdem sie beide gegen einen Brückenpfeiler gekracht waren, stieß der eine nach wenigen Metern gegen ein Haus, der andere donnerte nach etwa drei Kilometern gegen das Wehr eines Kraftwerks an der Schleuse Limbach. Beide Schiffe blieben dabei hängen und können wohl erst bei gesunkenem Wasserpegel wieder freigeschleppt werden.

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Die Mainbrücke zwischen Eltmann und Ebelsbach wurde bis auf weiteres gesperrt. Statiker müssen zunächst feststellen, ob der Pfeiler oder das Brückenbauwerk beschädigt ist. Die Höhe des Sachschadens war zunächst ebenfalls unklar.

Die Polizei hatte zunächst von einigen hundert Metern statt einer drei Kilometer langen Strecke bis zum Wehr gesprochen und war zudem davon ausgegangen, dass der Verband erst durch den Aufprall gegen den Brückenpfeiler voneinander getrennt wurde.

lby

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