Oberbergkirchen

Sport wichtig für Dorfgemeinschaft

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Ein breites Angebot an sportlicher Betätigung bietet der SVO und macht dadurch das Leben in Oberbergkirchen lebenswert. Dies waren Kernaussagen vonseiten der Vereinsführung und der Gemeinde bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim in Aubenham.

In seinem Rückblick stellte Erster Vorsitzender Anton Weichselgartner die gesellschaftlichen und geselligen Anlässe und Teilnahmen heraus. Dabei richtete er an die Abteilungsleiter die Erwartung, dass sie an der Terminbesprechung für den Jahreskalender teilnehmen, damit Terminüberschneidungen vermieden werden.

Kassier Ernst Gossert gab zunächst einen Einblick in die Mitgliederstatistik. Mit 760 Mitgliedern habe der SVO seinen bisherigen Höchststand erreicht. Sie verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Abteilungen: Fußball 382, Ski- und Snowboard 312, Tennis 109, Stockschützen 90, Karate 55 und Hallensport 35. Nach der Altersstruktur gegliedert sind 38 Prozent der Sportler Jugendliche, davon Kinder bis 13 Jahre 176 und an Jugendlichen bis 18 Jahre treiben 115 Sport. Zwei Drittel der Mitglieder sind männlich.

Gossert erwähnte lobend, dass Theresia Weichselgartner, die Ehefrau des Vorsitzenden, die Mitgliederstatistik und Beitragseinhebungen verwalte und ihn von dieser Arbeit entlaste. Der Kassenstand des Hauptvereins hat sich geringfügig um 140 Euro auf 7261 Euro verringert. Etwa 12000 Euro an Spartenbeiträgen leitet der Hauptverein an die Abteilungen weiter. 5000 bis 6000 Euro braucht der Hauptverein für eigene Zwecke. Darunter machten Beiträge an den BLSV und an Versicherungen etwa 3000 Euro aus. Die EDV-Hardware wurde für 500 Euro mit einem neuen PC aufgerüstet, nachdem der alte immer abgestürzt sei. Abschließend dankte Ernst Gossert der Gemeinde dafür, dass sie beim Ausbau einer Umkleidekabine und beim Unterbau des Mini-Spielfeldes die Kosten übernommen und dadurch den Sportverein finanziell unterstützt habe.

In seiner Stellungnahme betonte Bürgermeister Michael Hausperger, die Gemeinde sei stolz auf den SVO und werde ihn nach ihren Möglichkeiten weiter unterstützen, auch wenn die Zeiten schwieriger würden. Durch den fleißigen Arbeitseinsatz der Mitglieder habe die Gemeinde Kosten sparen können. Nicht nur die Fußballabteilung mit ihrer breiten Jugendarbeit, auch die anderen Abteilungen trügen dazu bei, dass der Name Oberbergkirchen bei Sportlern bekannt sei.

Zum Ausbau des Mini-Spielfeldes kündigte der Bürgermeister an, dass dieser in den nächsten beiden Wochen durch drei verschiedene Arbeitstrupps im Auftrag des DFB erfolge: zuerst die Tragschicht, dann der Kunststoffrasen und zuletzt die Banden. Ende Mai soll dann die Einweihung sein. Als weitere Maßnahme werde die Gemeinde auf dem Sportheim eine Solaranlage installieren, um Heizöl zu sparen. Zum Schluss stellte Bürgermeister Hausperger fest: Auch dank des Sportvereins sei Oberbergkirchen lebenswert, bis auf die Einkaufsmöglichkeit. "Aber das werden wir auch noch hinkriegen."

Nachdem sich die Mitglieder bei Wünschen und Anträgen ohne Wortmeldung zufrieden mit der Vereinsführung zeigten, dankte Vorstand Anton Weichselgartner den Abteilungen für ihr breites Angebot an sportlicher Betätigungsmöglichkeit, sodass alle, die sich fit halten wollen, dies am Ort tun könnten. Der SVO habe eine wichtige Aufgabe im Dorf und für den Zusammenhalt in der Bevölkerung, stellte der Vorstand fest.

Zu den regelmäßig wiederkehrenden Terminen komme heuer am 20. Juni erstmals ein Sonnwendfeuer zusammen mit dem Schützenverein am Schützenheim und die Teilnahme an der Nachprimiz von Neupriester Stefan Fischbacher am 19. Juli hinzu. gth

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