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Bayern ist Spitzenreiter

Der Staat erbt 10 000 Häuser

München - Der Staat ist der größte Erbe von Wohnhäusern in Deutschland. Die 16 Bundesländer sind auf dem Wege der Erbschaft mittlerweile Allein- oder Miteigentümer von rund 10 000 Wohnhäusern und privaten Liegenschaften geworden.

Dies ergab eine bundesweite Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Länderverwaltungen und Bezirksregierungen ergeben hat. Den Rekord hält mit weitem Abstand Bayern, wo sich nach Angaben des Münchner Finanzministeriums derzeit 7251 Wohnhäuser im Besitz des Freistaats befinden - 3857 davon im Alleineigentum, bei den restlichen Gebäuden als Miteigentümer.

Fiskalerbschaften fallen an den Staat, wenn die Erben entweder ihr Erbe ausschlagen oder sich kein Erbe finden lässt. An zweiter Stelle hinter Bayern folgen Hessen und Thüringen mit 742 beziehungsweise 581 bebauten Grund- und Flurstücken. Die Fachleute in den Behörden werten die Zahlen als Indiz des demografischen Wandels.

dpa

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