Sicherheit nicht mehr gewährleistet

Stadt Nürnberg macht Liebesschlössern den Garaus

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Fußgängerbrücke in der Innenstadt von Nürnberg: Die Masse der Schlösser kann für die Bauwerke zum Problem werden.

Nürnberg - Junge Paare verstehen sie als Symbole ihrer unsterblichen Liebe - in Nürnberg gehen jetzt städtische Mitarbeiter mit Flex und Bolzenschneider gegen Liebesschlösser vor.

Bis Donnerstag wollen sie rund 1000 metallene Liebesbeweise an einer Fußgängerbrücke über die Pegnitz entfernt haben, berichtete eine Sprecherin des städtischen „Service öffentlicher Raum“ (SÖR) am Mittwoch. „Mehrere hundert haben wir heute schon gelöst“, sagte die Sprecherin.

Die Aktion sei wegen des enormen Gewichts der Liebesschlösser nötig geworden. Liebespaare hätten sie an Stahlseilen des Brückengeländers befestigt. Die Seile hingen inzwischen unter der Last stark durch. Damit sei die Sicherheit auf der Brücke in der Nürnberger Altstadt nicht mehr gewährleistet, gab die SÖR-Sprecherin zu bedenken. Bereits Mitte Januar hatten städtische Mitarbeiter Schlösser an einer anderen Pegnitzbrücke weggefräst. Die abgetrennten Liebesschlösser würden bis zum 22. Mai im SÖR-Bauhof aufbewahrt. Liebespaare könnten sie dort abholen.

dpa

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