Vandalen in München unterwegs

Feuerlöscher und Blase in der S-Bahn entleert

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Starnberg - Ein bisher unbekannter Täter entleerte in der S6 kurz vor dem Haltepunkt Starnberg Nord einen Feuerlöscher in der S-Bahn während ein anderer in einen Mülleimer urinierte.

Es war Donnerstagabend kurz nach 21 Uhr. Am Haltepunkt Marienplatz stiegen zwei junge Männer in die S6 Richtung Tutzing.

Einer der Männer urinierte während der Fahrt in einen Mülleimer der S-Bahn. Der zweite holte währenddessen einen Feuerlöscher unter einer Sitzbank der S-Bahn heraus und stellte diesen zunächst im Türbereich der S-Bahn ab. Wenig später - gegen 21.40 Uhr - kurz vor dem Haltepunkt Starnberg Nord, entleerte der Mann den Feuerlöscher in der spärlich besetzten S-Bahn. 

Die Bahn bezifferte die Schadenshöhe auf ca. 500 Euro

Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt unter anderem wegen Missbrauch von Notrufen sowie Sachbeschädigung und bittet die Öffentlichkeit bei der Suche nach den Tätern um Unterstützung.

Gesucht werden Personen, die sich am 18. November 2016 zwischen Marienplatz und Starnberg Nord in der S6 befanden und sachdienliche Angaben zum Vorfall machen können. 

Wer kennt die im Folgenden beschriebenen Personen?

  • Beide Männer sind ca. 20 Jahre alt, trugen dunkle Winterjacken mit hellbraunem Pelzkragen, dunkle Hosen, dunkle Schuhe und schwarze Basecaps.
  • Einer der Männer trug unter der Jacke einen grauen Pullover. Der andere hatte ein weißes Shirt mit einem schwarzen Aufdruck. Er hatte zeitweise eine dunkle Kapuze über dem Basecap.
  • Bei einem Halt vor dem S-Bahnhaltepunkt Starnberg Nord war eine Personengruppe mehrerer junger Männer zugestiegen, die anschließend Kontakt zu den beiden Gesuchten hatte. Zum Zeitpunkt des Versprühens des Feuerlöscherinhaltes befanden sich Personen dieser Gruppe in der Nähe der beiden Gesuchten. Es könnte deswegen der Eindruck entstanden sein, dass mehr als zwei Personen an der Tat beteiligt waren.

Die Bundespolizeiinspektion München bittet im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 089/515550-111 zu melden.

Pressemitteilung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © dpa

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