Bundespolizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse

Ermittlungen gegen Graffitibande aus Starnberg und München

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Starnberg/München - Mitte des Jahres waren an 35 Waggons der DB Regio mit Graffitis angesprüht worden. Die Polizei durchsuchten die Wohnungen von zwei jugendlichen Tatverdächtigen und stellten Beweismittel sicher.

Die Koordinierungsgruppe Graffiti München (KoGra-M) führt Ermittlungen gegen mehrere Personen. In der Zeit vom 30.05. bis 20.08.2016 waren an insgesamt 35 Waggons der DB Regio Schriftzeichen mittels Lackstift, Lackspray und Permanentmarker aufgebracht worden. Überwiegend waren davon S-Bahnen der Linie S8 betroffen. Auch in Bahnhöfen des Landkreises Starnberg und in München (z.B. an Wänden und Glasscheiben sowie auf Fahrscheinautomaten) waren gleiche Verunstaltungen festgestellt worden.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 6.150 Euro. Zudem gab es auch außerhalb von Bahnhöfen oder S-Bahnhaltepunkten Beschädigungen, die auf den gleichen Täterkreis hindeuten. Aufgrund der Vielzahl von Tatorten in der Kürze der Zeit, wird von einer Tatserie mit erheblichem Umfang ausgegangen.

Die Aufklärung der Sachbeschädigungen führte die Graffitiermittler auf die Spur zweier jugendlicher Tatverdächtiger. Am Donnerstag (15. Dezember) durchsuchten Beamte der Bundespolizei auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II und Beschluss des Amtsgerichtes München zwei Wohnungen im Landkreis Starnberg. Dabei stellten sie Beweismittel sicher, die nun für die weiteren Ermittlungen ausgewertet werden müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © dpa

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