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Welche Straßen und Flughäfen besonders betroffen sind

Die Osterferien sind los: Gibt es ab Freitagmittag ein Stau-Chaos in der Region?

Reise Flughafen Straße Stau Stauchaos Osterferien
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Zu Beginn der Osterferien könnte es auf den heimischen Straßen und Flughäfen sehr eng werden.

München/Landkreis – Wer ab Freitagmittag (8. April) auf den Straßen in Bayern und der Region unterwegs ist, muss wohl viel Geduld mitbringen. Auch Menschen, die von den heimischen Flughäfen in die Ferne düsen wollen, müssen sich vermutlich auf Wartezeiten einstellen.

Denn gleich acht deutsche Bundesländer sowie einige Nachbarländer, unter anderem Österreich, starten in die Osterferien, was auf den wichtigsten Reiserouten zu Ferienzielen, von denen viele auch durch die Region führen, für jede Menge Verkehr sorgen wird. Die Schulen schließen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Und bei vielen Menschen steigt nach zwei Jahren Corona-Zwangspause die Lust auf einen Tapetenwechsel.

Die meisten Urlauber fahren laut ADAC in die Alpen, in südliche Länder oder zur Küste. Die Spitzenzeiten liegen am Freitag von 13 bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag von 8 bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr. Ein richtig heftiges Stau-Chaos erwartet der Automobilclub jedoch eher nicht. Die anhaltende Corona-Krise, die extrem hohen Spritpreise und die wirtschaftlichen Sorgen, ausgelöst durch den Ukraine-Konflikt, dürften die Reiselust etwas bremsen, hieß es dazu von Seiten des ADAC.

Diese Strecken sind besonders belastet:

  • Großräume Berlin, Frankfurt, München, Köln und Stuttgart
  • A3 (Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau)
  • A8 (Stuttgart – München – Salzburg)
  • A9 (München – Nürnberg)
  • A93 (Inntaldreieck – Kufstein)
  • A95/B2 (München – Garmisch-Partenkirchen)
  • A99 (Umfahrung München)

Österreich, Italien und Schweiz auch betroffen

Auch in unseren Nachbarländern dürfte auf den Straßen einiges los sein. rosenheim24.de liefert den Überblick, welche Routen besonders stark belastet sein dürften.

  • Österreich: A1 (Westautobahn, Salzburg – Wien), A10 (Tauernautobahn, Salzburg – Klagenfurt), A12 (Inntalautobahn, Kufstein – Zams), A13 (Brennerautobahn, Innsbruck – Brenner), B179 (Fernpass-Route) sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen
  • Italien: A22 (Brennerautobahn, Brenner – Sterzing – Modena) sowie viele Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal und im Vinschgau
  • Schweiz: A2 (Gotthard-Route), A1 (St. Gallen – Zürich – Bern) sowie die Zufahrtsstraßen zu den Skigebieten in den Kantonen Graubünden, Berner Oberland, Wallis und der Zentralschweiz

13.000 Starts und Landungen am Flughafen München

Auch an den bayerischen Flughäfen geht es (nach corona-schwachen Jahren endlich wieder) rund: Am Münchner Flughafen haben die Airlines über die beiden Osterferienwochen rund 13.000 Starts und Landungen angemeldet. Das entspricht etwa 70 Prozent des Niveaus über Ostern im Vor-Corona-Jahr 2019, erklärte ein Sprecher. Die verkehrsreichsten Tage werden dabei zum Beginn und Ende der zweiwöchigen Ferien erwartet. Am Freitag (8. April) sind beispielsweise fast 800 Starts und Landungen geplant.

Beliebtestes Reiseziel ab München ist Palma de Mallorca, das während der Osterferien 142 Mal angeflogen wird. Neben anderen klassischen Urlaubszielen rund ums Mittelmeer sind auch Städtereisen wieder stark gefragt: Nach Amsterdam, Barcelona, Istanbul, Lissabon, London, Mailand, Madrid, Paris und Rom finden in den Ferien insgesamt über 1200 Abflüge statt. Weltweit sind ab München inzwischen gut 160 Reiseziele im Angebot. Auch am Nürnberger Flughafen stehen die Osterferien im Zeichen einer weiteren Erholung des Luftverkehrs. Rund 150.000 Passagiere werden während der Ferien erwartet, hieß es.

mw

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