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Stauprognose des ADAC

Hier ist am Pfingstwochenende mit Staus zu rechnen

Staus an Pfingsten
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An Pfingsten kann es zu Staus kommen (Symbolbild)

Am langen Pfingstwochenende wird es wohl zu ersten Reisewelle in diesem Jahr kommen. Das bedeutet im Klartext: Deutlich mehr Staus als in den Vorwochen. Der ADAC erwartet jedoch trotz Lockerung der Corona-Maßnahmen eine ähnliche Verkehrslage wie Pfingsten 2020.

Wer die freien Tage rund um Pfingsten für einen Ausflug nutzen will, muss bei Autofahrten mit Verzögerungen rechnen. Der ADAC geht davon aus, dass es am langen Wochenende zur ersten Reisewelle des Jahres kommt - mit Verkehrsstörungen, wenn auch nicht ganz so vielen Staus wie vor der Pandemie. Bestes Ausflugswetter erwartet die Menschen in Deutschland aber voraussichtlich nicht: „Auch das verlängerte Pfingstwochenende bringt kein sommerliches Wetter nach Deutschland“, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Denn Tief „Marco“ sorgt für nasses und windiges Wetter. Am Pfingstsonntag lassen die Schauer und Gewitter zwar nach und es wird regional sonnig, sagte Jacqueline Kernn von der Wettervorhersagezentrale. Tags darauf wird es dann gebietsweise auch wärmer als 20 Grad, vor allem im Osten - insgesamt überwiegen aber die Wolken.

Ausflügler sollten sich trotzdem auf längere Fahrtzeiten einstellen - vor allem rund um Hamburg, Berlin, Köln und München und auf den Fernstraßen zur Nord- und Ostsee. Auch auf den Autobahnen Richtung Süden rechnet der ADAC nach den Lockerungen in Österreich mit Stau. Besonders viel los ist voraussichtlich am Freitag, Samstagvormittag und am Montagnachmittag, wenn im Großteil Deutschlands die freien Tage enden. In Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland beginnen dann erst die Pfingstferien.

Zwar ruft die Bundesregierung in der Corona-Pandemie weiter zu Zurückhaltung beim Reisen auf - doch vielerorts öffnet die Außengastronomie und touristische Angebote wie Stadtrundfahrten sind wieder möglich. „Da Reisen ins Ausland nach wie vor eingeschränkt sind und langfristige Urlaubsplanungen nur begrenzt möglich waren, werden sich viele Deutsche eher für einen Kurztrip mit dem Auto im eigenen Land entscheiden“, vermutet der ADAC.

Pfingstferien in drei Bundesländern

Außerdem beginnen in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die Pfingstferien, in Sachsen-Anhalt enden sie nach den Feiertagen. In einigen Bundesländern ist der Dienstag, 25. Mai, noch schulfrei.

Die Spitzenzeiten

Staugefahr auf den Autobahnen sieht der ADAC wie schon in den Vorjahren besonders am Freitagnachmittag und am frühen Abend, Samstagvormittag sowie Montagnachmittag. Bei schönem Wetter sind am Samstag, Sonntag und Montag auf den Ausfallstraßen der Städte in die Naherholungsgebiete Verzögerungen durch Ausflügler programmiert.

Staustrecken

Auf diesen Strecken müssen sich die Autofahrer auf Wartezeiten einstellen:

  • Großräume Hamburg, Berlin, Köln, München
  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A3 Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Hamburg – Flensburg
  • A7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Nürnberg – München
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A81 Stuttgart – Singen
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

Die Stauprognose fürs Ausland

Reisen ins Ausland sind weiterhin mit Auflagen verbunden. Da Rückkehrer aus einem europäischen Risikogebiet bei einem negativen Test aber nicht mehr in Quarantäne müssen, ist laut ADAC auch mit Urlaubsverkehr in Richtung Österreich und Schweiz zu rechnen. Beide Länder ermöglichen auch ihrerseits touristische Einreisen ohne Quarantäne.

Die besonders belasteten Staustrecken:

  • Österreich: A1 West-Autobahn, A7 Pyhrn-Autobahn, A10 Tauernautobahn, A12 Inntalautobahn A13 Brennerautobahn, A14 Rheintalautobahn, Arlberg- und Fernpass-Route
  • Schweiz: A2 Gotthard-Autobahn, A1 St. Gallen  Zürich, A13 San Bernardino-Route
  • Italien: A22 Brennerautobahn

In den Fernzügen der Deutschen Bahn dürfte es über die Pfingsttage ebenfalls voller werden: Der Konzern geht davon aus, dass mehr Reisende unterwegs sein werden als noch zu Ostern, wie ein Sprecher auf Nachfrage mitteilte. Über die Osterfeiertage hatte die Bahn eine Auslastung in den Zügen von 25 bis 30 Prozent verzeichnet. Das entsprach demnach etwa 40 bis 45 Prozent des Nachfrage-Niveaus, das zu normalen Osterzeiten anfiel. Auf stark nachgefragten Strecken sollen zusätzliche Züge eingesetzt werden.

fgr/ADAC/dpa

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