Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ernüchternde Bilanz zum Reiseverkehr – Region hart getroffen

Fünfmal von München bis Athen: So viele Staukilometer gab es seit Ferienbeginn in Bayern

Auch am Irschenberg könnte es am Wochenende wieder länger dauern. Der ADAC rechnet mit besonders dichtem Reiseverkehr.
+
Über 10.000 Staukilometer in Bayern zählte der ADAC seit Ferienbeginn. Und jetzt folgt noch das letzte Urlaubswochenende… (Symbolbild)

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) zieht eine ernüchternde Bilanz zum Staugeschehen während der Ferienzeit. Bereits jetzt gab es über 10.000 Kilometer Stau in den letzten Wochen auf Bayerns Autobahnen. Doch das letzte Ferienwochenende steht erst noch bevor…

Service:

Südostbayern – Für viele war es nicht unbedingt ein entspannter Start in den Urlaub: Auf dem Weg in die Feriengebiete standen einige Autofahrer teils stundenlang im Stau. Gerade in den letzten Wochen reihten sich die Fahrzeuge auf den Autobahnen in Bayern oft über mehrere Kilometer Stoßstange an Stoßstange.

Jetzt hat der ADAC eine erste vorläufige Staubilanz gezogen. Und die fällt ernüchternd aus: Betrachtet man die fünf Ferienwochenenden vom 30. und 31. Juli bis zum 27. beziehungsweise 28. August, so summierte sich der Stau auf den Autobahnen im Freistaat auf insgesamt 10.332 Kilometern.

Staugeschehen hat wieder Vor-Corona-Niveau erreicht

Zum Vergleich: Das entspricht in etwa fünf Mal der Strecke von München bis zur griechischen Hauptstadt Athen. Am 24. Juni starteten die ersten Schüler in Deutschland in die Sommerferien – seither staute es sich bundesweit auf 61.828 Kilometern Länge. Damit entfällt also rund ein Sechstel des gesamten Staugeschehens auf Bayern.

„Aus Sicht unserer Stauberater hat der Reiseverkehr zur Sommerzeit das Vor-Corona-Niveau längst wieder erreicht, nicht zuletzt wegen der nach wie vor bestehenden Grenzkontrollen“, bilanziert der Verkehrsexperte Andreas Kreipl des ADAC Südbayern.

Der längste Stau Bayerns

Der längste Ferienstau entstand übrigens am 21. August – einem Sonntag – auf der A9 München-Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Garching-Süd und Lenting. Auf insgesamt etwa 40 Kilometern ging es für die Auto- und Lkw-Fahrer nur im Stop-and-Go-Verkehr voran.

Wirft man einen Blick auf die längsten Staus während der Ferienzeit in Bayern, so ist die Region davon besonders betroffen. Die A8 zwischen München und der Grenze am Walserberg ist gleich viermal in den Top-Fünf vertreten.

Die fünf längsten Staus der vergangenen Wochen im Überblick

  • A9 München-Nürnberg zwischen Garching-Süd und Lenting: 40 Kilometer (21. August)
  • A8 München-Salzburg zwischen Achenmühle und Bad Reichenhall: 33 Kilometer (20. August)
  • A8 Salzburg-München zwischen Bernau am Chiemsee und Holzkirchen: 30 Kilometer (19. August)
  • A8 München-Salzburg zwischen Kreuz München Süd und Übersee: 30 Kilometer (14. August)
  • A8 München-Salzburg zwischen Holzkirchen und Bad Reichenhall: 29 Kilometer (29. Juli)

„Zu den meisten Behinderungen kam es erwartungsgemäß zum Ferienauftakt vom 29. bis 31. Juli mit 924 Staus auf 2303 Kilometern Länge, gefolgt vom Wochenende 19. bis 21. August mit 869 Staus und 2297 Kilometern“, erklärt der ADAC. Die Hitliste der staureichsten Tage führt der erste Freitag (29. Juli) an mit 400 Staus, 1064 Gesamtkilometern und 365 Stunden Dauer.

aic/ADAC e.V.

Kommentare