+++ Eilmeldung +++

Das Rock-Comeback 2018 in München

Rockavaria meldet sich mit einem Paukenschlag zurück!

Rockavaria meldet sich mit einem Paukenschlag zurück!

Gefahr von Nachahmern sehr groß

Steinwerfer auf A8: Polizei fast machtlos

+
Die Sorge ist groß, dass die Steinwurf-Attacke auf der A 8 bei Augsburg Nachahmer findet.

Augsburg - Ein Steinwerfer auf der A8 sorgt für Panik bei Autofahrern. Die Polizei kontrolliert nun verstärkt die Brücken. Doch eigentlich sind die Beamten fast machtlos.

Bei Polizei und Bürgern gleichermaßen besteht die große Sorge, dass der Steinwerfer erneut zuschlägt. Auch die Gefahr, dass die Tat Nachahmer findet, sei laut Polizei groß. Die Beamten wollen nun verstärkt auf die Brücken an der A8 und in der Augsburger Umgebung achten, sagt Sprecher Siegfried Hartmann vom Polizeipräsidium Schwaben Nord. "Die Streife wird im Auge behalten, ob sich jemand auf einer Brücke herumtreibt." Mehr ließe sich derzeit nicht tun - und selbst das könnte schwierig werden. Denn: "Augsburg hat mehr Brücken als Venedig", so Hartmann.

Polizei untersucht DNA-Spuren auf Betonbrocken

Bisher tappt die Polizei noch im Dunkeln, wer hinter der Attacke am Mittwoch auf einen Mercedesfahrer auf der A 8 steckt. Ein Unbekannter hatte einen Betonbrocken, so groß wie ein Pflasterstein, von einer Brücke zwischen den Anschlussstellen Augsburg-West und Augsburg-Ost in Richtung München geworfen. Er traf das Panoramadach eines Mercedes, der 51 Jahre alte Fahrer aus Augsburg blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Die Beamten untersuchen nun den Stein auf DNA-Spuren. Die Aussichten auf Erfolg sind ziemlich gering, da die Spuren bereits in der Datenbank vorhanden sein müssten - der Täter also bereits polizeilich erfasst. Es gibt also wenig Hoffnung, sagt Polizei-Sprecher Siegfried Hartmann. "Es ist mehr ein Tropfen auf einem heißen Stein." Wortwörtlich quasi. Welches Motiv der Steinwerfer hatte, auch darüber könne nur spekuliert werden.

Autofahrer sollen besonders aufmerksam sein

Die Polizei, betont Hartmann, wertet den Steinwurf nicht als Scherz, sondern als lebensgefährliche Tat. Denn: "Egal ob großer oder kleiner Stein, so etwas ist niemals lustig, sondern möglicherweise tödlich." Wenn etwas von der Brücke fliegt, erschrecken die meisten Autofahrer und verreißen deshalb möglicherweise das Lenkrad - mit verheerenden Folgen.

Das wichtigste zum Thema Stau

Das Wichtigste zum Thema Stau

Der Vorfall bewegt derzeit besonders viele Menschen: Der Urlaubsverkehr ist zu Beginn der Sommerferien in Bayern in der ganz heißen Phase, der ADAC erwartet Mega-Staus am Wochenende, die Blechlawine rollt Richtung Süden, die Autobahnen sind voll. Für Autofahrer gilt in jedem Fall: aufmerksam fahren - und gegebenfalls sofort die Polizei alarmieren (Hinweise an die Autobahnpolizei unter Telefon 0821/3231910).

Kathrin Garbe

 

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser