Stimme der Wiesn: Der Hüne vom Hofbräuzelt

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„In München steht ein Hofbräu-Zelt“: Uli Sirtl ist der Sänger im HB.

München - Mit seinen 1,89 Metern ist Uli Sirtl im Hofbräuzelt kaum zu übersehen. Doch nicht nur seine Statur ist imposant. Auch um Sirtls Stimme kommen die Besucher nicht herum.

Schließlich ertönt sie täglich kraftvoll aus dem Mikrofon der Bühne im HB und hievt die Gäste auf die Bierbänke.

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„Es ist meine erste Wiesn-Saison und ich bin restlos begeistert“, sagt der 46-Jährige mit leicht heiserer Stimme. Die 13 Tage Singen sind nicht spurlos an seinen Stimmbändern vorbeigegangen. Mit heißem Salbeitee und Salbeibonbons versucht er, sein zuzeit wichtigstes Organ zu pflegen. „Trotzdem merke ich, wie ich jeden Tag einen Ton an Höhe verliere“, berichtet der Wiesn-Sänger aus Vilsbiburg. Auf das Oktoberfest hat ihn sein Nachbar und Kapellmeister Alois Altmann gebracht: „Er hat mich gefragt, ob ich ihn unterstützen will und ich habe sofort Ja gesagt.“

 Wenn er nicht im Wiesn-Zelt steht, dann tritt er mit seiner Tanzband auf Bällen und Geburtstagsfeiern auf oder spielt bei der Band „Vilsbiburgern“. Der Mitarbeiter eines Automobilzuliefers, der sich für die Wiesn extra Urlaub genommen hat, kann nämlich nicht nur singen. Seit seiner Kindheit spielt er auch Gitarre, Schlagzeug und Bass. „Deshalb springe ich während der Wiesn auch öfters mal in der Band ein“, erklärt Sirtl.

Besonders gefreut hat ihn, als seine Familie ihn vergangenes Wochenende im Hofbräuzelt besucht hat. Seine Frau und seine beiden Söhne hatte ihn bis dahin nur daheim im Fernseher bei münchen.tv gesehen. „Meine Buben durften auch auf die Bühne und das hat sie natürlich sehr beeindruckt“, erzählt Uli Sirtl.

Tanja Wolff

Quelle: oktoberfest.bayern

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