Janine: Erster Hubschrauber-Flug mit acht Minuten 

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Notärztin Dr. Andrea Schnitzer, Pilot Polizeihauptkommissar Markus Pabst, Rettungsassistent Günther Hocheder und die glückliche Mutter mit Janine nach der Landung in Traunstein.

Taching/Ostermiething - Der Storch ist orange und heuer früher zurück. Dies haben die Bewohner von Au, Gemeinde Taching am Donnerstag wohl zu Recht sagen können. Was war passiert?

Der Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14 befand sich gerade auf dem Rückflug von einem Einsatz aus dem Raum Altötting in Richtung Klinikum Traunstein. Um 10.30 Uhr forderte die Rettungsleitstelle Salzburg dringend einen Notarzt an, da in Ostermiething, Oberösterreich, eine Geburt bevor stünde. Christoph 14 war zu diesem Zeitpunkt in unmittelbarer Nähe und wurde von der Traunsteiner Leitstelle zum Einsatz beordert.

Entbindung im Rettungshubschrauber: voller Einsatz ist gefragt.

Nach der Landung erwartete die Notärztin eine junge Frau mit einsetzenden Wehen. Im Anschluss an die Erstversorgung startete der Rettungshubschrauber mit der werdenden Mutter an Bord in Richtung Klinikum Traunstein. Doch der Flug sollte vorerst nur vier Minuten dauern. Schon kurz nach dem Start setzte die Geburt ein. Der Pilot der Bundespolizei landete sicher auf einem Acker bei Au. Hier erblickte die kleine Janine das Licht der Welt. Mit nur acht Minuten startete das Neugeborene an Bord von Christoph 14 zu seinem ersten „Höhenflug“. Im Klinikum Traunstein wurden Mutter und Kind bereits vom Team der Kinderstation erwartet.

Der offizielle Eintrag ins Flugbuch lautete schließlich: Start: Ostermiething 11:10 Uhr, ein Passagier – Landung: Traunstein 11:27, zwei Passagiere – Bemerkung: Mutter und Kind wohlauf

Pressebericht Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim

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