Streik am Dienstag

Pendler aufgepasst: U-Bahnbetrieb in München wird eingestellt

München - Die Streiks im öffentlichen Dienst gehen weiter. Nun kündet die Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) Streiks im öffentlichen Nahverkehr an. Das gilt insbesondere für die U-Bahnen.

Kitas, Krankenhäuser, Behörden und Linienbusse - die Gewerkschaft Verdi hat für diese Woche weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt. Von Montag bis Freitag sollen in mehreren Städten im Freistaat zahlreiche kommunale Einrichtungen betroffen sein. In der Landeshauptstadt gilt dies nach Gewerkschaftsangaben beispielsweise am Montag für Kitas und für das Klinikum München. In der Münchner Innenstadt soll es an mehreren Orten zu Versammlungen von Streikenden kommen.

Am Dienstag (29. September) werden laut MVG Tram, Bus und U-Bahn bestreikt werden. Die Verkehrsgesellschaft rechnet mit erheblichen Einschränkungen. Insbesondere Pendler werden sich deshalb auf Schwierigkeiten einstellen müssen. Ein Verzicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel sollte deshalb ins Auge gefasst werden. Für den morgigen Dienstag sind bundesweite Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Der Streik in München soll bis 18 Uhr andauern. Erst dann kann der U-Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden.

In Augsburg rechnet die Stadt damit, dass wegen der Protestaktion bei der Müllabfuhr am Montag möglicherweise die vollen Tonnen nicht abgeholt werden können. Bereits seit vergangenem Dienstag gab es kleinere Warnstreiks in der schwäbischen Stadt.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

fgr/dpa

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