Erneuter GDL-Streik: Inwieweit trifft es uns?

Landkreis - Und täglich grüßt die GDL: Auch für dieses Wochenende kündigt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Streiks an. Inwieweit unsere Region betroffen ist:

Es nimmt kein Ende: Nachdem die Bahnbediensteten bereits am Mittwoch ihre Arbeit niederlegten, kündigt die GDL schon den nächsten Streik an. In der Nacht auf Samstag, 2 Uhr, bis zum frühen Sonntag Morgen, 4 Uhr, stehen die Züge wieder still. Während der Meridian weniger betroffen sein wird, sieht es bei der Südostbayernbahn wesentlich schlechter aus:

Meridian

Die Bayerische Oberlandbahn teilte mit, dass der Meridian wie auch schon bei dem vergangenen Streik planmäßig fährt. Wegen abgestellter Züge kann es allerdings zu Verzögerungen kommen.

Aktuelle Informationen gibt es unter www.der-meridian.de

Südostbayernbahn

Da die GDL erneut keine Informationen über bestreikte Züge zur Verfügung stellt, sind genaue Auskünfte über die Beeinträchtigungen erst nach Streikbeginn möglich. Änderungen sind nach Betriebslage jederzeit möglich. Voraussichtlich sind Auswirkungen auch nach Streikende möglich. Sobald bekannt ist, welche Züge aufgrund des Streiks ausfallen, versucht die Südostbayernbahn diese auch in der Fahrplanauskunft kenntlich zu machen.

Auf folgenden Kanälen ist es möglich, sich kurzfristig zu informieren:

  • Auf der Facebook-Seite werden aktuelle Zugausfälle bekannt gegeben. Selbst wenn Sie nicht bei Facebook registriert sind, können Sie Statusmeldungen einsehen.
  • Über den Kundendialog: Dieser hat für die Dauer des Streiks seine Öffnungszeiten ausgeweitet: Das Team der Südostbayernbahn ist am Freitag bis 20 Uhr und am Wochenende in der Zeit von 6 bis 18 Uhr für Sie erreichbar. Die Rufnummer lautet: 08631/609333
  • Über die kostenfreie Sonder-Hotline: (08000/996633).
  • Auf Twitter und über den Störungsnewsletter: Hier können Sie sich für den Newsletter registrieren.

Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht wie geplant durchführen können, können ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten lassen. Alternativ können Reisende den nächsten - auch höherwertigen - Zug nutzen. In diesem Fall wird bei zuggebundenen Angeboten, wie beispielsweise Sparpreis-Tickets, auch die Zugbindung aufgehoben.

Ausgenommen hiervon sind regionale Angebote mit erheblich ermäßigtem Fahrpreis (Schönes Wochenende-, Quer-durchs-Land oder Länder-Tickets) sowie reservierungspflichtige Züge. Ergänzend zu den freiwilligen Kulanzregelungen der DB können die betroffenen Fahrgäste auch die gesetzlichen Fahrgastrechte in Anspruch nehmen.

Quellen: Südostbayernbahn/Bayerische Oberlandbahn

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