Streit um 20 Euro eskaliert

Polen gegen Somalier: Wilde Prügelei am Hauptbahnhof

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München - Ein Streit in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof eskalierte am frühen Freitagmorgen. Dabei sollen zwei Männer einen anderen tätlich angegriffen haben und der Angegriffene versucht haben, sich mit einem Stuhl zu verteidigen.

Ein Streit in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof eskalierte am frühen Freitagmorgen. Dabei sollen zwei Männer einen anderen tätlich angegriffen haben und der Angegriffene versucht haben, sich mit einem Stuhl zu verteidigen.

Um 2.47 Uhr kam es zwischen zwei Polen und einem 31-jährigen Somalier in einem Schnellrestaurant am Ausgang Bayerstraße zu einem Streit um 20 Euro. Dabei soll einer der beiden Polen, ein 36-Jähriger, nachdem der Somalier verneinte das Geld gestohlen zu haben, tätlich angegriffen haben. Im nachfolgenden Gerangel soll auch der zweite Pole, ein 31-Jähriger, gegen den Ostafrikaner tätlich geworden sein. Der Somalier soll daraufhin einen Stuhl ergriffen und versucht haben, sich mit diesem zu verteidigen. Mehrere Personen gingen darauf dazwischen und trennten die drei Personen.

Der 36-jährige Pole wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft heute dem Haftrichter vorgeführt. Während er einen freiwilligen Alkoholtest ablehnte, wurde bei seinem Landsmann ein Atemwert von 1,73 Promille gemessen. Welche Verletzungen der Somalier erlitt, ist noch Gegenstand der Ermittlungen, die die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung führt.

Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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