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„Wir sind noch am Anfang der Ermittlungen“

Staatsschutz ermittelt nach Stromausfall in München - war es ein Anschlag?

Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
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Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

München - Nach dem großen Stromausfall in München hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. „Bei brennenden Versorgungsleitungen können politische Motive vorliegen“, sagte ein Pressesprecher der Polizei am Samstag.

Update, 22. Mai, 11.10 Uhr - Staatsschutz ermittelt nach Stromausfall in München

Die Ermittlungen gingen aber in alle Richtungen und die Ermittler könnten auch noch nicht explizit sagen, dass es sich zweifelsfrei um Brandstiftung handelt und welche Motive dahinter stehen könnten. Der Staatsschutz prüft derzeit einige Zeugenhinweise. Die Staatsanwaltschaft München I verwies ebenfalls nur darauf, dass der Staatsschutz, das Kriminalfachdezernat 4 des Polizeipräsidiums München, die Ermittlungen übernommen hat, das sich schwerpunktmäßig mit politischen Straftaten befasst.

Der Strom war nach einem Feuer am frühen Freitagmorgen in rund 20.000 Haushalten ausgefallen. Die Polizei nahm schon bald danach Ermittlungen wegen Brandstiftung auf.

Der ungewöhnlich ausgedehnte und lang andauernde Stromausfall in Teilen der Stadtteile Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim war durch ein Feuer in einer Baugrube ausgelöst worden, bei dem rund 50 Stromkabel der Mittelspannung vollkommen zerstört wurden. In der Folge fielen etwa 150 Trafostationen aus. Passanten hatten erst ein seltsames Knistern und dann einen Knall gehört. Als die Feuerwehr eintraf, loderten Flammen aus der Grube.

Das Brandbild in der etwa einen Meter tiefen Grube weise auf Brandstiftung hin, erläuterte ein Polizeisprecher am Freitag. Genaueres wollte er zunächst nicht sagen, die Analysen der Brandfahnder seien noch nicht abgeschlossen. „Wir sind noch am Anfang der Ermittlungen“, betonte der Polizeisprecher. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen, ob es Zusammenhänge mit anderen Delikten gibt.“

Es wäre aber nicht der erste Brandanschlag auf Infrastruktureinrichtungen in der Landeshauptstadt: Die Ermittler sprachen schon im vergangenen Jahr von einer „Serie“. Seit November 2019 hatten Unbekannte in München mehrfach Funkmasten und andere Infrastruktureinrichtungen angezündet. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 3,6 Millionen Euro. Die Taten ordneten die Ermittler linksextremen Straftätern zu, entsprechende Hinweise in die Szene führten jedoch zu keinen konkreten Personen. Die Ermittlungen wurden deshalb eingestellt.

Nach Angaben der Stadtwerke sollten alle vom Stromausfall Betroffenen bis zum frühen Samstagabend wieder an das Netz angeschlossen sein. Die Arbeiten seien in der Nacht durch heftige Regenfälle erschwert worden, teilten die Stadtwerke (SWM) mit. „Doch nach der Nachtschicht sind die SWM zuversichtlich, bis zum heutigen Samstagmittag die Grundversorgung wieder herstellen zu können.“ Eine „Vollversorgung“ soll den Angaben zufolge bis spätestens 18 Uhr wiederhergestellt sein.

Update, 21. Mai, 15.49 Uhr - Aktueller Ermittlungsstand - Zeugenaufruf

Wie das Polizeipräsidium München mitteilt, wurde die Brandursache auf dem Baustellengelände in der Grafinger Straße untersucht. Dazu haben Spezialisten aus dem Bereich der Kriminaltechnik des Bayerischen Landeskriminalamtes die Münchener Polizei bei den Ermittlungen unterstützt. Durch das Brandbild, das erstellt wurde, kann jedoch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Das Polizeipräsidium München sucht deswegen jetzt nach Zeugen:

Wem sind am Freitagmorgen (21. Mai) gegen 3.50 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Grafinger Straße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?

Hinweise können dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4 unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle gemeldet werden.

Update, 15.03 Uhr - Ein Drittel wieder mit Strom - Explosionsgeräusche

Wie die Stadtwerke München mitteilen, haben rund ein Drittel der betroffenen Haushalte wieder Strom, auch die Trambahnen fahren wieder nach Plan. Die Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren, dass aber alle Betroffenen noch heute wieder mit Strom versorgt werden können, sei nach wie vor nicht gesichert..

Auslöser des Stromausfalls war ein Brand in einer Baustelle in der Grafinger Straße in München. Gegen 3.50 Uhr in der Früh sorgten die Flammen für den großflächigen Stromausfall im Bereich zwischen Balanstraße und Kreillerstraße. Auch der Großmarkt „V-Markt“ war betroffen. Auch zahlreiche Ampelanlagen sind nach wie vor ohne Strom.

Laut Anwohnern soll es andauernd zu Exlosionsgeräuschen bzw. Verpuffungen gekommen sein. Brandfahnder der Polizei ermittelten am Vormittag am Ort des Brandes. Sie haben bisher keine Einschätzung abgegeben.

Stromausfall nach Brand am 21. Mai in München

Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.
Am Freitag (21. Mai) kam es - ausgelöst durch einen Brand - zu einem großflächigen Stromausfall in München.  © Thomas Gaulke

Update, 11.05 Uhr - Wann kehrt der Strom vollständig zurück?

Nach einem weiträumigen Stromausfall in München müssen manche Haushalte womöglich noch bis Samstag ohne Strom ausharren. „Derzeit kann noch nicht sichergestellt werden, dass alle betroffenen Kunden im Laufe des Tages wieder versorgt werden können“, teilten die Stadtwerke München am Freitagvormittag mit. „Vielleicht können wir bei einigen Provisorien einrichten, wenn es denn nötig wäre“, ergänzte eine Sprecherin. Allerdings sei noch vieles unklar.

Immerhin konnte das betroffene Gebiet durch die laufenden Reparaturarbeiten vom Rand her bereits schrittweise verkleinert werden. „Immer mehr Haushalte im Münchner Osten haben wieder Strom, auch der Trambahnbetriebshof ist seit etwa 6.45 Uhr wieder versorgt“, hieß es. Im Bereich des Ostbahnhofs, wo ein Kabelbrand in einer Baugrube dafür gesorgt hatte, dass zeitweise etwa 20.000 Haushalte in den Stadtteilen Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim keinen Strom mehr hatten, werde die Wiederversorgung voraussichtlich am meisten Zeit in Anspruch nehmen.

Update, 9.10 Uhr - Reparaturarbeiten laufen auf Hochtouren

Die Reparaturarbeiten am Stromnetz in München laufen auf Hochtouren. Die ersten Haushalte konnten inzwischen wieder ans Netz angeschlossen werden, teilten die Stadtwerke München via Twitter mit. „Wir schalten nach und nach zu und arbeiten daran, dass bald alle wieder versorgt sind“, hieß es. Allerdings kommt es nach wie vor zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, vor allem der Trambahn-Betrieb ist noch betroffen.

Update, 8.28 Uhr - Stromausfall auch in Trambahn-Depot

Vor allem auch im Trambahn-Verkehr kommt es noch zu Behinderungen. Das Depot der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) war ebenfalls vom Stromausfall betroffen, weswegen dort am frühen Morgen zunächst keine Züge ausfahren konnte. Inzwischen konnten jedoch alle Linien wieder mit Zügen besetzt werden. Bis sich die Verkehrslage normalisiert und die Verspätungen aufgeholt sind, kann es allerdings noch einige Zeit dauern.

Update, 7.40 Uhr - Brand in Baugrube in Grafinger Straße

Inzwischen steht fest, was den großflächigen Stromausfall ausgelöst hat: Wie die Münchner Polizei mitteilte, kam es gegen 3.50 Uhr im Bereich der Grafinger Staße - ganz in der Nähe des Ostbahnhofes - zu einem Kabelbrand in einer Baugrube. Das Feuer konnte von der Feuerwehr München rasch gelöscht werden. Die Folgen waren allerdings erheblich, denn dadurch wurde eben der Stromausfall in den Stadtteilen Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim ausgelöst.

Neben vielen Privathaushalten sind im öffentlichen Raum unter anderem Ampeln betroffen, hieß es weiter. An den relevanten Stellen wird der Verkehr durch die Polizei geregelt. Inzwischen hat das zuständige Kommissariat der Münchner Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Denn diese ist weiterhin völlig unklar.

Update, 7.15 Uhr - Polizei regelt Verkehr an großen Kreuzungen

Die Münchner Polizei ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz und regelt an den großen Kreuzungen den Verkehr. Die Beamten bestätigten den Ausfall mehrerer Ampeln. „Fahrt vorsichtig, achtet auf die beschilderten Vorfahrtsregelungen und plant einen längeren Weg in die Arbeit ein“, schrieb das Polizeipräsidium München auf Twitter.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Stromausfall möglicherweise sogar bis Mittag andauern. So lange könne nach Angaben der Stadtwerke München die Reparatur dauern. Der Sicherheitsservice der Stadtwerke München ist ebenfalls im Einsatz.

Die Erstmeldung:

Kein Licht, kein Strom, kein schöner Morgen: Nach Angaben der Stadtwerke München sind etwa 20.000 Haushalte, hauptsächlich in den Stadtteilen Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim, betroffen. Gegen 3.50 Uhr am Freitagmorgen (21. Mai) war es zu einem „Kabelbrand aus bislang unbekannter Ursache“ gekommen. Bis wann die Störungen andauern, ist derzeit unklar.

Auch der Berufsverkehr ist betroffen: Zahlreiche Ampeln sind ausgefallen, die Polizei regelt vielerorts den Verkehr. Zudem kommt es auch im Bus- und Tram-Bahn-Betrieb zu Verspätungen und Verzögerungen.

*Weitere Informationen folgen in Kürze!*

mw/ce/Gaulke

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