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Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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Stundentakt zwischen Freilassing und Mühldorf

Freilassing/München - Das bayerische Verkehrsministerium und die Südostbayernbahn haben sich grundsätzlich auf die Einführung eines Stundentaktes in Stoßzeiten zwischen Freilassing und Mühldorf geeinigt.

Ein Spitzentreffen im Ministerium mit den Verantwortlichen beider Seiten und den Bürgermeistern von Freilassing, Saaldorf-Surheim, Laufen, Kirchanschöring und Tittmoning sowie Vertretern der Landratsämter Berchtesgadener Land und Traunstein kam auf Initiative des Stimmkreisabgeordneten Roland Richter zum Ergebnis, alle nötigen Planungen zur Einführung des verbesserten Taktes so schnell wie möglich zu erbringen. Bereits Anfang September sollen die Weichen gestellt sein.

Der Kernpunkt: Der Wunsch nach einer „Taktverdichtung“, so die offizielle Bezeichnung, auf der Strecke Freilassing/Salzburg nach Mühldorf ist für alle Beteiligten notwendig. Ministerium, Bayerische Eisenbahngesellschaft, Abgeordneter, Landratsämter und Bürgermeister waren sich einig, das Zugangebot auf genannter Strecke attraktiver zu gestalten. Ministerialrat Hans-Peter Berendsen, Referatsleiter für Verkehrsdurchführung und Regionalisierung im Eisenbahnwesen, hält den „Einstieg in Verdichtung zu Hauptzeiten“ für wünschenswert, verweist allerdings auf die „nicht gerade gewaltige Inanspruchnahme“. Ein Argument, mit dem die Bürgermeister keine Schwierigkeiten haben: Wie soll auch ein unattraktiver Fahrplan auf Akzeptanz stoßen? Auch Christoph Kraller, Chef der DB-Tochter Südostbayernbahn, zeigt sich aufgeschlossen: Der Vorschlag – besseres Angebot in den Hauptzeiten – „ist begrüßenswert“, die Strecke habe „Nachfragewert“.

„Die Leute müssen zum Zug kommen“

Naturgemäß erfordert eine Neukonzeption umfangreiche Vorarbeiten und wirft dabei auch Probleme auf: Sind die in Frage kommenden Zeitkorridore von Güterverkehr betroffen? Gibt es passende und ausreichende Busanbindungen? Wird das Angebot auch unter wirtschaftlichen Punkten genug nachgefragt? Richter setzte hier eine klare Marke: Er wolle nicht hören, was nicht geht, sondern was ermöglicht werden kann. Diesem starken Impuls wollte sich kein Teilnehmer verweigern: Sämtliche Beteiligten nahmen als Hausaufgabe mit, bis Anfang September Möglichkeiten, Erfordernisse und Probleme zu prüfen, so dass in einem Folgegespräch konkrete Ergebnisse verkündet werden können. Ein wesentlicher Aspekt dabei: Mehr Züge müssen auch besser erreicht werden können, ein klarer Auftrag an die Kreise, bessere und vor allem abgestimmte Busverbindungen zu den Bahnhöfen zu schaffen.

Folgende Arbeiten stehen auf der unmittelbar zu erledigenden Agenda: Die „Trassenklärung“ – wo ist überhaupt Platz für zusätzliche Züge -, ein Gesamtkonzept für die „Stoßzeiten“ der betroffenen vier Landkreise, ein Preisangebot der Südostbayernbahn für die Erbringung der notwendigen Leistung und anschließend die Entscheidung: Was geht Wie. Bereits Ende August will Richter die Ergebnisse vorliegen haben, denn dann ist das nächste Gespräch angesetzt. Ministerium, Bahn, Eisenbahngesellschaft und nicht zuletzt die Bürgermeister zeigten sich zuversichtlich: „Beim Abgeordneten wissen wir das Thema gut aufgehoben. Gemeinsam schaffen wir ein positives Ergebnis für unsere Bürger.“

Pressemitteilung Roland Richter

Rubriklistenbild: © pa

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