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Polizei ermittelt

„Summer Breeze“: Frauen bei Festival in Bayern direkt vor der Bühne sexuell belästigt?

Beim Summer-Breeze-Festival kam es zu sexuellen Übergriffen auf Frauen, die sich von der Menge tragen ließen.
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Beim Summer-Breeze-Festival kam es zu sexuellen Übergriffen auf Frauen, die sich von der Menge tragen ließen.

Es wäre ein Skandal: Auf einem der größten Metal-Festival in Deutschland sollen Frauen direkt vor der Bühne Opfer von sexuellen Übergriffen geworden sein.

Dinkelsbühl - Die Vorfälle sollen sich auf dem „Summer Breeze“ in Mittelfranken ereignet haben. In einem Fall ermittelt die Polizei sogar wegen einer schweren Straftat, sieht den Tatbestand der Vergewaltigung erfüllt. Das teilte Polizeisprecher Marc Siegl am Dienstag (23. August) mit.

„Summer Breeze“: Insgesamt fünf Vorfälle gemeldet

Insgesamt handele es sich um fünf Vorfälle während des viertägigen Festivals in der vergangenen Woche, bei dem Frauen beim sogenannten Crowdsurfing oder im Publikum vor der Bühne unsittlich berührt worden seien.

Siegl betonte, dass es dabei nicht um zufällige Berührungen im Gedränge gegangen sei. „Wir sprechen von Fällen, wo Täter das ganz bewusst ausgenutzt haben.“ Den Frauen seien unter anderem gezielt unter die Kleidung angefasst worden.

„Summer Breeze“: Veranstalter macht Fälle selbst öffentlich

Bekannt geworden waren die Vorfälle, weil der Veranstalter des „Summer Breeze“ diese selbst öffentlich gemacht hatte. Dabei wurden Betroffene aufgerufen, sich zu melden. „Durch Videoüberwachung für eure und unsere Sicherheit auf dem Festival, können wir Beweise sichern und entsprechende Stellen werden gemeldeten Vorfällen nachgehen“, hieß es.

Wie die Polizei weiter mitteilte, gebe es noch keine möglichen Verdächtigen. Diese zu ermitteln sei schwierig, da vor der Bühne sich viele Leute drängten, die im Gegensatz zu einem Klassik-Konzert nicht brav auf Stühlen säßen. Außerdem hätten die Geschädigten die mutmaßlichen Täter nicht gesehen, da sie sich beim „Crowdsurfing“ auf Rücken oder Bauch liegend von der Menge über die Köpfe der anderen Menschen haben tragen lassen.

fgr/dpa

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