"Am ersten Tag hat es mir den Magen umgedreht"

Als Frau allein durch Indien? Tachertingerin Dani traut sich

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Daniela Gruber aus Tacherting hat schon viel von der Welt gesehen. Derzeit bereits alleine sie die sieben Weltwunder der Neuzeit. 
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Tacherting/Indien - Dani ist 21 Jahre alt und auf Weltreise - allein. Momentan ist sie in Indien: "Einige Leute haben mich davor gewarnt". Sie verrät uns nun ihre Tricks, wie sie sich durchschlägt. 

"Die Medien sind voll von Vergewaltigungsstories aus Indien und im gleichen Zug bringt man Vergewaltigungen gleich mit Indien in Verbindung. Ist es also leichtsinnig als Frau alleine nach Indien zu reisen?", fragte sich Daniela Gruber selbst. Mit ihren gerade mal 21 Jahren ist sie derzeit auf Weltreise. Ihr Ziel: Die sieben Weltwunder der Neuzeit in einem halben Jahr. Jetzt berichtet uns Dani aus Indien - und gibt Tipps, wie man sich als Frau verhalten soll.

Die Masche vom "Ehering" aus dem Discounter

Gleich am ersten Tag habe es ihr in Indien "den Magen umgedreht", wie Dani schreibt. Zuvor in Jordanien habe sie sich nie unwohl gefühlt, aber jetzt... "In Delhi am Red Fort stand binnen zehn Minuten eine Schar an Indern um mich herum und wollten Fotos machen. Ich ging nur ein paar Meter weiter und es ging von vorne los. Wenn du einmal 'Ja' gesagt hast, kommen immer mehr und mehr." Einige Einheimische hätten noch nie einen Weißen gesehen, wurde der Tachertingerin berichtet.

Go wild for a while!

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Doch Daniela Gruber hat sich so manche Tricks einfallen lassen: Die Geschichte von ihrem "Ehemann, der für eine deutsche Chemiefabrik arbeitet und für anderthalb Wochen in der Hauptstadt auf einer Konferenz ist". Manche Männer seien nach einem ersten Flirt dann wie ausgewechselt. "Zusätzlich zeige ich noch auf meinen 'Ehering', den ich mir vor meiner Reise für ein paar Euro im Discounter gekauft habe." Die Masche funktioniert

Weitere Tipps für alleinreisende Frauen

Dani hat viel von der Welt gesehen, gibt deshalb gerne Tipps an Frauen, die ebenfalls alleine reisen: Ein lautes "Don't touch me!" in der U-Bahn helfe. Außerdem natürlich die richtige Kleidungswahl, um nicht mit Blicken "gelöchert" zu werden. Im Taxi gibt sie nie ihre exakte Hoteladresse an, sondern die des nächsten benachbarten Hotels. Sicher ist sicher. 

"Wohl am wichtigsten ist der eigene Hausverstand", so die Tachertingerin. "Wenn mir am Bahnhof wer gefolgt ist – aus welchem Grund auch immer – habe ich mich zu ein paar Frauen dazugesellt und einfach mit ihnen zu quatschen begonnen."

Trotz allem: Dani Gruber hat sich "hoffnungslos in Indien verliebt". Bald geht es aber schon weiter - China steht auf dem Plan. Wer die Reise der Tachertingerin mitverfolgen will, wird auf ihrem Blog fündig

xe

Quelle: chiemgau24.de

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