Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Preise lassen sich „schon längst nicht mehr rechtfertigen“

Einen Tag vor dem Ende des Tankrabatts: Sprit in Bayern schon jetzt zu teuer

Tankstelle Symbolbild
+
An bayerischen Tankstellen mussten die Autofahrer zuletzt bereits deutlich tiefer in die Tasche greifen. (Symbolbild)

Einen Tag vor dem Ende des Tankrabatts in Deutschland zieht der ADAC Bilanz und stellt fest: Gerade in Bayern ist der Sprit an den Zapfsäulen schon jetzt zu teuer! Was der Automobilclub jetzt vor allem für Pendler fordert:

Bayern – Noch ist unklar, wie sich die Spritpreise im Verlauf des Donnerstagvormittags (1. September) entwickeln werden, wenn zum Monatswechsel der sogenannte Tankrabatt wegfällt. Nur eins ist nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC) klar: „Die Preise werden steigen. Wie deutlich, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.“

Die Verkehrsexperten beobachten die Entwicklung an den Tankstellen kritisch: „Gemessen an den Rohölpreisen und den Wechselkursen ist der Spritpreis zu hoch“, bewertet Verkehrsexperte Florian Hördegen vom ADAC Südbayern die Lage. Zwar haben die Mineralölkonzerne ihre Tanks vor dem Auslaufen des Rabatts noch mit niedrig besteuertem Kraftstoff aufgefüllt – es bleibt aber fraglich, ob und in welchem Umfang diese vergünstigten Konditionen in den nächsten Tagen auch noch bei den Kunden ankommen werden.

„Wir beobachten beim Spritpreis eine gewisse Entkopplung von den Einkaufspreisen“, so Hördegen. „Mit dem Rohölpreis, den Wechselkursen und mit den Lieferengpässen allein lassen sich die Preise an den bayerischen Zapfsäulen längst nicht mehr rechtfertigen.“ Schon in den vergangenen Wochen sind vor allem in Bayern die Preise für Benzin und Diesel teils deutlich nach oben gegangen.

Benzin und Diesel in Bayern am teuersten

Die Experten des ADAC vermuten, dass die erhöhte Nachfrage durch den Ferienverkehr, der in Bayern zuletzt auch des Öfteren für verstopfte Autobahnen gesorgt hat, eine gewisse Mitschuld daran tragen könnte. Am Dienstag (30. August) lagen die Durchschnittspreise im Freistaat für Super E10 bei 1,872 Euro, für Diesel sogar bei 2,173 Euro. Ein Spitzenwert im Bundesvergleich.

In Berlin hingegen zahlt man an der Tankstelle im Durchschnitt gerade einmal 1,722 Euro für E10 und 2,033 Euro für Diesel. In Hamburg 1,785 Euro und 2,038 Euro – das sind etwa 15 Cent Unterschied im Vergleich zu Bayern.

Abends tanken kann bares Geld sparen

Den Verbrauchern bleibt also auch in Zukunft nur, möglichst sparsam zu fahren und clever zu tanken. „Wer abends tankt, spart so im Schnitt gut einmal zwölf Cent gegenüber den teureren Morgenstunden“, so der ADAC. Auch kann es sich durchaus lohnen, die Preise der Zapfsäulen im näheren Umkreis zu vergleichen.

Außerdem setzt sich der ADAC angesichts der Entwicklung der Energiepreise für eine Entlastung vor allem von Berufspendlern ein. „In den ländlichen Bereichen in Bayern ist das Auto für viele Menschen nach wie vor alternativlos. Wer darauf angewiesen ist, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, darf nicht durch Spritpreise belastet werden, die Mobilität unbezahlbar machen,“ fordert Hördegen.

aic/ADAC e.V.

Kommentare