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Eltern müssen Notruf wählen

Telefon-Terror in Bayern: Tochter bewirft Vater mit Handy und schlägt Mutter mit Powerbank

Smartphone
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Eine junge Frau hält ein Smartphone in der Hand. (Symbolbild)

Ein außergewöhnlicher Polizeieinsatz spielte sich am Dienstagabend (11. Oktober) im bayerisch-schwäbischen Eurasburg im Landkreis Aichach-Friedberg ab. Dabei war eine Jugendliche so unzufrieden mit einem Handyverbot, dass sie ihre beiden Eltern verletzte.

Eurasburg - Ein Familienstreit um das Handy der Tochter ist im schwäbischen Eurasburg (Landkreis Aichach-Friedberg) mit zwei verletzten Eltern und einer Anzeige gegen die Jugendliche zu Ende gegangen. Der jungen Frau wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie die zuständige Polizei aus Friedberg am Mittwoch (12. Oktober) mitteilte. Demnach sollte die Tochter, deren genaues Alter die Polizei nicht nennen wollte, am Dienstagabend ihr Handy ihrem Vater geben.

Damit war die Jugendlich allerdings ganz und gar nicht einverstanden und die Situation eskalierten. Statt das Telefon ihrem Vater auszuhändigen, habe sie es ihm aber an den Kopf geworfen. Doch damit noch nicht genug. Mit einer Jacke, die eine Powerbank enthielt, habe sie der Mutter an den Kopf geschlagen und danach die Wohnung fluchtartig verlassen.

Der Vater wählte daraufhin den Notruf. Beide Eltern wurden leicht verletzt. Dass die Polizei von einer gefährlichen Körperverletzung ausgeht, liegt daran, dass es sich bei Handy und Jacke mit Powerbank in den Augen der Beamten um gefährliche Werkzeuge handelt. Von Jugendlichen spricht die Polizei bei einem Alter von 14 bis 17 Jahren.

Handyabhängigkeit

Handyabhängigkeit oder Smartphoneabhängigkeit (umgangssprachlich auch Handysucht oder Smartphonesucht) ist der zwanghafte Drang, ein Handy oder Smartphone zu bedienen. Als Begleiterscheinung kann eine Angst vor dem Verlust des Zugangs zu Telekommunikationsmedien entstehen (Nomophobie). Die Handyabhängigkeit ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass Betroffene ihr Handy immer eingeschaltet haben und ständig im Auge behalten. Das Handy nicht bei sich zu tragen, löst häufig Nervosität, teils sogar Angst oder Panik aus. Dabei stellt nicht direkt das Handy das Problem dar, sondern der Wunsch, stets über die aktuellen Geschehnisse in der näheren Umgebung informiert und für andere Menschen erreichbar zu sein. Allerdings findet sich in dieser Telekommunikation selten tatsächliche Zuwendung, sondern es werden meist eher oberflächliche Unterhaltungen über belanglose Themen geführt. Häufig hat die Handyabhängigkeit, wie auch andere Formen der Abhängigkeit, eine soziale Isolation des Betroffenen von der Gesellschaft bzw. von seinem sozialen Umfeld zur Folge.

nt mit Material der dpa

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