Telefonaktion: Wie schütze ich mich vor FSME?

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Rosenheim/Mühldorf – Häufig wird der Angriff vom Opfer gar nicht bemerkt – wenn Zecken zubeißen, können sie gefährliche Krankheitserreger auf den Menschen übertragen - FSME.

Es handelt sich hierbei zum einen um die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), zum anderen um die Borreliose. Die FSME wird durch ein Virus, die Borreliose durch ein Bakterium verursacht.

Fragen rund um das Thema „Zecken“ beantworten heute drei Gesundheitsexperten bei der Telefonaktion des Oberbayerischen Volksblatts von 17 bis 19 Uhr.

Mittlerweile ist ganz Bayern zum Risikogebiet der durch Zecken übertragenen Hirnhautentzündung FSME erklärt worden. Ein Teil der FSME-Erkrankung verläuft stumm oder mit Symptomen wie bei einer Sommergrippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Ein Teil der Infizierten aber erkrankt an Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarkentzündung. Dies kann zu schweren bleibenden Schäden führen.

In besonders schweren Fällen können Erkrankte sogar an einer FSME sterben. Gegen diese Viruserkrankung kann man sich durch eine Impfung schützen. Für einen vollen Impfschutz sind drei Teilimpfungen notwendig, wobei nach den ersten beiden bereits eine Schutzrate von über 90 Prozent erreicht wird; die dritte erfolgt nach einem Jahr und verleiht einen Schutz für mindestens drei Jahre.

Zur OVB-Telefonaktion konnten hochkarätige Spezialisten gewonnen werden. Die Experten sind:

Dr. Gundula Jäger, Virologin am Max-von-Pettenkofer-Institut München, unter Telefon 0 80 31 / 213-212;

Dr. Volker Fingerle, Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Borreliose in München, unter der Telefonnummer 08031 / 213-213;

Dr. Erwin Rupprecht, Sachgebietsleiter Infektionskrankheiten am Staatlichen Gesundheitsamt Rosenhem, unter der Telefonnummer 08031 / 213-211.

Uli Nathen/Oberbayerisches Volksblatt

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