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Teststrategie in Bayern

Für wen PCR-Tests noch kostenlos sind und wer wann welchen Test braucht

Coronavirus
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In einem Testzentrum wird von einer Mitarbeiterin ein Abstrich für einen Corona-Schnelltest genommen.

Keine Kontaktbeschränkungen mehr für Geimpfte sowie deutlich gelockerte Zugangsregeln: Bayern hat trotz sehr hohen Infektionszahlen die Corona-Regeln entschärft. Nichtsdestotrotz wollen bzw. müssen sich viele Bürger weiterhin testen. Aufgrund der enorm hohen Auslastung der Testkapazitäten müssen diese noch gezielter als bislang eingesetzt werden. Doch wer hat eigentlich noch einen Anspruch auf einen PCR-Test und wann reicht ein Antigen-Schnelltest?

Wegen der seit Jahresbeginn kontinuierlich steigenden Infektionszahlen reichen die Kapazitäten für die besonderes genauen PCR-Tests in vielen Bundesländern nicht mehr aus. Bund und Länder hatten deshalb Ende Januar zum Beispiel vereinbart, deren Einsatz auf Menschen aus Corona-Risikogruppen und Beschäftigte zu konzentrieren. Zum Freitesten aus der Kontaktpersonen-Quarantäne oder Infizierten-Isolation reichen hingegen zertifizierte Antigen-Schnelltests.

PCR-Tests sind nach einer Vorgabe des Bundesgesundheitsministeriums des Weiteren vor allem auf die Fälle konzentriert, bei denen man bei hoher Inzidenz davon ausgehen kann, dass sie zu positiven Testergebnissen führen.

Wie das Landratsamt Mühldorf mitteilt, gilt in diesem Zusammenhang:

  • Kostenlose PCR-Tests gibt es weiterhin nach einem positiven Selbsttest, ein positiver Antigen-Schnelltest (z.B. durch eine Teststation) ist nicht zwingend erforderlich.
  • Eine rote Warnmeldung auf der Corona-Warn-App reicht nicht mehr aus, um einen kostenlosen PCR-Test zu bekommen. Ein Anspruch muss zunächst mit einem positiven Selbsttest abgeklärt werden.
  • Für das Freitesten, also das vorzeitige Beenden einer Isolierung bzw. Quarantäne, reicht der Antigen-Schnelltest.
  • Bei Diagnose und Auswertung der PCR-Tests werden Risikopatienten, Personen in vulnerablen Bereichen (Pflege, Eingliederungshilfe, häusliche Pflege) und in medizinischen Bereichen (Praxen, Krankenhaus, Pflege, Rettungsdienste) bevorzugt.

Wichtig zu beachten: Für Personen, die einen positiven Schnelltest vorliegen haben, ist keine persönliche Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt erforderlich. Betroffene melden sich unmittelbar für einen kostenlosen PCR-Test an und begeben sich sofort in Quarantäne.

Anspruch auf kostenlose PCR-Tests an den kommunalen Testzentren in Bayern besteht (nach nationaler sowie bayerischer Teststrategie) insbesondere für folgende symptomlose Personen:

  • Personen mit positivem Selbst- oder Schnelltest oder PCR-Pool-Test-Ergebnis (auch symptomatisch)
  • Kontaktpersonen auf Anordnung des Gesundheitsamtes bzw. bestimmter Einrichtungen. Dazu zählen z.B. stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste der Eingliederungshilfe.
  • Patienten, Bewohner und Betreute für die Aufnahme in bestimmte Einrichtungen (z.B. zur Behandlung, Betreuung, Pflege oder Unterbringung in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, etc.)
  • Patienten, Bewohner, Betreute, Beschäftigte bei Ausbruchsgeschehen in einer bestimmten Einrichtung. Dazu zählen z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Behinderten- und Pflegeeinrichtungen, Obdachlosen- und Asylunterkünfte.
  • Beschäftigte von bestimmten Einrichtungen (z.B. stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag, stationäre Behinderteneinrichtungen)
  • Nachweislich infizierte Personen in Absonderung
  • Personen mit medizinischer Kontraindikation (vorerst auch Stillende)
  • Schwangere

Bei einem positiven Ergebnis müssen sich die Getesteten umgehend in Quarantäne begeben und werden vom zuständigen Gesundheitsamt kontaktiert.

Eine umfassende Übersicht über alle Testmöglichkeiten und die Öffnungszeiten der Teststationen in unserer Region sowie weitere Informationen bieten die Homepages der Landkreise:

mz

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