Fuchs landet in Güllegrube und fordert Anzinger Feuerwehr heraus

"Der Fuchs erwies sich als clever und schlug unsere Angebote einfach aus" 

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Anzing/Ebersberg - Es war einer der tierischen Einsätze für die Anzinger Feuerwehr: Ein kleiner Fuchs war in eine Güllegrube gefallen. Doch das clevere Tier beschäftigte die Feuerwehr bei der Rettung:

Die Einsätze der Feuerwehr in Anzing sind in den letzten Jahren enorm angestiegen. „Tierrettungen“, sagt Kommandant Tobias Bönte, „waren noch nicht oft dabei“. Um so mehr freut es den erst vor ein paar Wochen zum ehrenamtlichen Feuerwehrchef bestimmten Journalisten, dass gleich der erste tierische Einsatz unter seiner Einsatzleitung ein glückliches Ende gefunden hat. In diesem Fall für einen kleinen Fuchs.

Die Meldung der Anzinger Feuerwehr:

In dieser Güllegrube war "Roxy" zwei Stunden lang eingesperrt.

Heute Mittag (Anmerkungung der Red.: Maifeiertag) wurden wir zur Rettung eines Fuchses gerufen, der in eine Odelgrube gefallen war. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Grube nicht mehr in Betrieb war und sich nur circa 1,80 Meter Regenwasser mit Bewuchs darin befanden. Das Jungtier drohte somit nicht unmittelbar einzusinken. Mit verschiedenen Mitteln versuchten wir das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch der Fuchs erwies sich als sehr clever und schlug unsere Angebote einfach aus. 

Fuchs „Roxy“ frisch gewaschen nach dem Ausflug in die Güllegrube.

Nach fast zwei Stunden bekamen wir den kleinen Burschen schließlich mit einer Schlinge zu greifen und konnten ihn befreien. Nachdem nicht klar war, ob er selbst wieder nach Hause findet, brachten wir den Jungfuchs in eine Station des Eichhörnchen Schutz e.V., der sich neben Eichhörnchen auch um andere Wildtiere kümmert. Von dort wird er nach einer ersten Untersuchung zur Tieroase Stefanshof e.V. gebracht werden, wo er zusammen mit anderen Jungfüchsen aufwachsen kann.

mh/Pressemitteilung Feuerwehr Anzing

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