Schrecklicher Alpinunfall in Tirol

Deutsche Wanderin (50) von Stein getroffen und in Tiefe gerissen - tot

Tirol - Am Mittwoch kam es zu einem tödlichen Alpinunfall:

Pressemeldung im Wortlaut:

Vier Bergsteigerinnen aus Deutschland wollten am Mittwoch, den 3. Juli, von der Rifflsee Hütte kommend über den Cottbuser Höhenweg zur Kaunergrathütte wandern. Bei dem Wanderweg handelt es sich um einen schwarz markierten Weg mit einigen Seilversicherungen. Da gegen 12 Uhr ein Gewitter aufzog, legten die Frauen auf halbem Weg eine Pause ein, um die Gewitterfront abziehen zu lassen. 

Nach den ersten heftigen Regenschauern nahmen sie oberhalb von ihnen im Bereich des Steinkogels ein „Grollen“ wahr. Es lösten sich in einer Rinne größere Steine, welche auf die wartende Gruppe stürzten. Die 50-jährige deutsche Wanderin wurde von einem Stein getroffen und in weiterer Folge über felsdurchsetztes Gelände circa 50 Meter in die Tiefe gerissen. Sie erlitt bei dem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma und einen Genickbruch und dürfte auf der Stelle tot gewesen sein.

Ihre Begleiterinnen setzten sofort einen Notruf ab. Sie konnten in dem steilen Gelände nicht zur Verunfallten absteigen. Die am Wanderweg wartenden Frauen wurden vom Hubschrauber des Innenministeriums mittels Taus geborgen. Die Verstorbene wurde ebenfalls mit einem Tau vom Hubschrauber ins Tal geflogen.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © jre (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Bayern

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT