Angerer engagiert sich für Special Olympics

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Tobias Angerer.
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Inzell - Der Traunsteiner Tobias Angerer ist eines der "Gesichter der Spiele" für die Special Olympics Inzell 2015. Für ihn ist es eine ganz besondere Ehre, dabei sein zu dürfen.

Der vierfache Olympiamedaillen-Gewinner im Skilanglauf, Tobias Angerer, und die Special Olympics Athleten Tanja Kirsch (Schneeschuhlauf) und Stefan Birnbacher (Ski Alpin) sind die "Gesichter der Spiele" der Special Olympics Inzell 2015. In ihrer Eigenschaft als Botschafter für die Nationalen Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung (3. - 5. März 2015) sind sie gemeinsam auf dem Kampagnenmotiv zu sehen, das an diesem Dienstag in Inzell vorgestellt wurde.

Mit diesem Motiv versinnbildlichen die drei Sportler das inklusive Motto "Gemeinsam stark" der sportlichen Großveranstaltung, zu der im März 2015 rund 700 Athletinnen und Athleten in Inzell erwartet werden. Sie werden in acht Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen. Mit den Betreuern, Familienangehörigen, den freiwilligen Helfern und Gästen werden etwa 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Nationalen Winterspiele einbezogen.

Pressekonferenz zu Special Olympics 2015

"Wir freuen uns, dass wir nach 2009 mit den Nationalen Winterspielen wieder in Inzell sein können . Ich bin sicher, dass in der Gemeinde und in der ganzen Region Chiemgau das Motto 'Gemeinsam stark' bekannt gemacht und angenommen wird und darüber eine bundesweite Ausstrahlung bekommt", sagt Brigitte Lehnert, Präsidentin des Organisationskomitees und Vizepräsidentin von Special Olympics Deutschland. "Unsere drei 'Gesichter der Spiele' vermitteln die Botschaft auf dem Plakatmotiv so freudig und ansprechend, wie man es sich besser nicht wünschen kann."

Das empfand auch Tobias Angerer so, dem das gemeinsame Fotoshooting in bester Erinnerung ist. „ Natürlich habe ich sofort zugesagt, als ich gefragt wurde, ob ich das prominente Gesicht der Spiele sein könnte, da es auch für mich etwas Besonderes ist. Dazu finden die Spiele in meiner Heimat und im Winter statt, das passt einfach“, so der erfolgreiche Wintersportler, der bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften insgesamt elf Medaillen gewann und nach den Olympischen Spielen 2014 seine aktive sportliche Laufbahn beendet hat. "Ich freue mich für die Athleten, dass sie mit großem Einsatz, Spaß und Motivation ihren Sport bei den Special Olympics Winterspielen ausleben können und wir zusammen ein großes Fest feiern dürfen. Nachdem ich 2009 bereits in Inzell den Eid sprechen durfte, schließt sich für mich ein Kreis, wieder in Inzell dabei zu sein", so der gebürtige Traunsteiner.

Tanja Kirsch und Stefan Birnbacher, die anderen beiden "Gesichter der Spiele", sind ebenfalls voller Vorfreude auf die Nationalen Winterspiele in ihrer Heimatregion. Der 27-jährige Stefan Birnbacher ist ein erfahrener Athlet, nahm schon an mehreren Nationalen Spielen von Special Olympics Deutschland teil. Der gebürtige Inzeller wohnt in Seeon und ist in den Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten, in der Schreinerei in Höhenstätten, beschäftigt. Sein Wunsch für die teilnehmenden Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland : "Ich wünsche ihnen, dass es ihnen in Inzell gefällt und dass sie auch eine Medaille holen." Tanja Kirsch, 18-jährige Schneeschuhläuferin aus Hufschlag, besucht das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Ruhpolding und nimmt zum ersten Mal an Nationalen Winterspielen teil. Ihre Botschaft gilt vor allem den Einwohnern ihrer Heimatregion: "Kommt zu den Spielen, feuert uns an und unterstützt uns. Dabei sein ist alles! Und wir werden nie aufgeben!"

Birnbacher nutzte die Gelegenheit bei der Pressekonferenz auch gleich, um den ehemaligen Spitzensportler Tobias Angerer zu einem Rennen herauszufordern: "Wir müssen nur noch über die Regeln einig werden", so der Traunsteiner.

Bürgermeister Johann Egger meinte bei der Pressekonferenz: "Nach den Winterspielen 2009 wollen wir in unserem traditionsreichen Wintersportort nach fünf Jahren wieder alle Athleten, Betreuer und Gäste bei uns zu den Nationalen Winterspielen auf das herzlichste willkommen heißen. Unsere Max Aicher Arena bietet wetterunabhängig optimale Bedingungen für alle geplanten Veranstaltungen in der Arena." Er richtet dabei seinen Blick auch in die Zukunft: "Diese besondere Veranstaltung soll ein Zeichen der Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung im und durch den Sport in unserer Gesellschaft mit nachhaltiger Wirkung setzen."

Quelle: chiemgau24.de

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