Tödlicher Badeunfall in Ampfing

"Lückenlose Aufsicht ist nicht umsetzbar"

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Ampfing - Am Sonntag kam ein Waldkraiburger bei einem Badeunfall in der "Grünen Lagune" ums Leben. Warum die anwesenden Rettungsschwimmer in diesem Fall machtlos waren:

Am Sonntagvormittag ist ein Waldkraiburger im Freibad "Grüne Lagune" in Ampfing ums Leben gekommen. Nach Einschätzung der Polizei ging der Mann offenbar wegen eines Krampfanfalls unbemerkt unter. Als einige Minuten später ein Badegast den leblosen Körper bemerkte, kamen alle Reanimationsmaßnahmen zu spät.

Wie Hans Leitner, Hauptamtsleiter der Gemeinde Ampfing, auf Nachfrage von innsalzach24.de erklärt, habe man ständig eine Badeaufsicht vor Ort. "Aber gegen so ein Unglück, das völlig lautlos und unauffällig abgelaufen ist - der verunglückte hat ja eine Krankheitsvorgeschichte gehabt -, da ist kein Kraut gewachsen", so Leitner. So ein Unglücksfall lasse sich deshalb einfach nicht beherrschen.

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An sich ist die "Grüne Lagune" gegen Badeunfälle gewappnet: "Es gibt eine Sicherheitswacht, die im Gelände ständig patrouilliert, und es gibt einen, der die Fläche von einem Sitz aus beobachtet und um die Wasserfläche herum Kontrollgänge absolviert." Die Personen, die im Freibad für die Aufsicht zuständig sind, seien ausgebildete Rettungsschwimmer und beherrschten auch die medizinischen Grundkenntnisse, um erste Hilfe professionell leisten zu können, erklärt Leitner. "Wenn jemand im Wasser in eine Notlage gerät und der sich noch irgendwie bemerkbar machen kann, dann ist ein ausgebildeter Rettungsschwimmer zur Stelle."

Bei dem Badeunfall am Sonntag ist der Waldkraiburger offenbar aber lautlos untergegangen. Für Leitner eine nicht beherrschbare Situation. "Lückenlose Aufsicht ist rechtlich nicht gefordert und praktisch auch nicht umsetzbar."

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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