Über ein Dutzend Wohnungen durchsucht

Drogen und illegale Prostitution? Großrazzia in und um Töging

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Töging - Drogenhandel und illegale Prostitution: Wegen dieser Vorwürfe kam es am Donnerstag zu einem Großeinsatz der Polizei. Über ein Dutzend Wohnungen in und um Töging wurden durchsucht.

Ausgehend vom Vorwurf verschieden gelagerter betäubungsmittelrechtlicher Verstöße wurden am Donnerstag eine Reihe richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Gemeinsam mit Unterstützungskräften durchsuchte die Kriminalpolizei Mühldorf gut ein Dutzend Objekte – schwerpunktmäßig im Raum Töging am Inn. Neben Münchner Bereitschaftspolizisten, der Zivilen Einsatzgruppe und einem Diensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein – waren aufgrund von Bezügen in die Landkreise Rottal-Inn und Passau auch Beamte des Polizeipräsidiums Niederbayern im Einsatz. 

Im Rahmen der i nsgesamt 13 Durchsuchungen musste bei einer Wohnung die Eingangstür gewaltsam geöffnet werden. Weiterhin wurde gegen eine Mitte 30-jährige Beschuldigte ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Betäubungsmittelhandels vollzogen. Bei sieben Personen erfolgte bei der Kripo Mühldorf die erkennungsdienstliche Behandlung. 

Zahlreiche Gegenstände sichergestellt

Alles in allem verdichten sich etliche Verdachtsmomente. Zudem konnten Verbindungen in den Bereich der illegalen Prostitution festgestellt werden. Neben kleinerer Mengen Marihuana, Haschisch, Kokain, Amphetamin und Crystal wurden u.a. übliche Konsumutensilien, Bargeld, Handys und Computer als Beweismittel sichergestellt. An einem Durchsuchungsobjekt fanden sich ferner mehrere nach dem Waffengesetz verbotene Messer sowie zahlreiche sonst gefährliche Gegenstände. 

Nun müssen insbesondere die sichergestellten Asservate ausgewertet, diverse Angaben Beschuldigter und Zeugen zusammengetragen sowie Vermerke und Berichte erstellt werden. Der Abschluss der Ermittlungen mit der Übergabe an die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein wird somit noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Kinder, die an den Durchsuchungsobjekten anwesend waren, wurden von Mitarbeitern des Jugendamtes betreut.

mw/PP Obb. Süd

Quelle: innsalzach24.de

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