Fall in Töging

Ladeninhaberin verbietet "Asylanten" per Aushang den Zutritt

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Töging - Einer Ladeninhaberin vermutet, dass Asylbewerber hinter vermehrten Diebstählen in ihrem Geschäft stecken. Daher verbietet sie ihnen per Aushang den Zutritt. Jetzt hat sich Bürgermeister Tobias Windhorst der Sache angenommen.

"Achtung! Collectiv-Maßnahme: Wir wünschen keine Asylanten als Kundschaft in unserem Ladenlokal!“. Nach einem Bericht von heimatzeitung.de hat die Inhaberin eines Ladens in Töging seit letzter Woche einen Aushang mit diesem Text an ihrem Geschäft. Es werde in letzter Zeit sehr viel geklaut, wird die Dame unter anderem zitiert und "Da kann man noch so aufpassen, sie schaffen es immer wieder."

Inzwischen hat sich offenbar der Erste Bürgermeister der Stadt Dr. Tobias Windhorst der Sache angenommen. Der gelernte Jurist habe die Dame über ihren möglichen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichstellungsgesetz aufgeklärt und wolle die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin in den Fall einschalten, heißt es auf heimatzeitung.de weiter.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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