Aus medizinischen Gründen

Nach Amok-Drohung bisher keine Vernehmung von Töginger (23)

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Töging/Wasserburg - Der 23-Jährige, der nach der Androhung eines Amoklaufs verhaftet wurde, befindet sich immer noch in einer Einrichtung in Wasserburg. Er konnte weiterhin noch nicht vernommen werden.

"Der Verdächtige befindet sich weiterhin in einer Einrichtung in Wasserburg", erklärte ein Beamter der Polizeiinspektion Altötting auf Nachfrage von innsalzach24.de. "Für seine Vernehmung ist daher die dortige Polizeiinspektion zuständig." Nach der Verhaftung des 23-Jährigen durch Spezialkräfte der Polizei Ende April, hatte er zunächst nicht polizeilich vernommen werden können. 

Die forensische Psychiatrie im Innsalzach-Klinikum Wasserburg. (Archiv)

"Wann genau wir ihn vernehmen können, steht noch nicht fest", ergänzte ein Polizist der Inspektion Wasserburg, "Wir hoffen, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Termin möglich sein wird." Dies hänge allerdings vollkommen von der Einschätzung der behandelnden Ärzte ab. 

Sobald die Vernehmung hat stattfinden können, werde das Verfahren an die Staatsanwaltschaft Traunstein zur Prüfung gegeben schloß sein Kollege aus Altötting. 

Ende April von SEK verhaftet

Der junge Mann, der mit einer Amokdrohung einen Großeinsatz der Polizei in Töging ausgelöst hatte, ist bisher nicht als Gewalttäter in Erscheinung getreten. Zwar sei der 23-Jährige polizeibekannt, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim Anfang Mai gegenüber der dpa. Kapitalverbrechen habe er aber nicht begangen. 

Archiv-Bilder vom SEK-Einsatz in Töging:

Bilder vom SEK-Einsatz in Töging am Inn

Ein Spezialeinsatzkommando hatte ihn Ende April in seiner Wohnung in Töging am Inn festgenommen. Der 23-Jährige hatte zuvor angekündigt, er werde mehrere Mitarbeiter einer Behörde erschießen und sich danach selbst umbringen. Nach den bisherigen Ermittlungen befand sich der 23-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand. 

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Quelle: innsalzach24.de

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