Milde Strafe für Unternehmer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 

Kinderpornos auf Festplatte: Familienvater (41) verurteilt

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Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen - Ein 41-jähriger Unternehmer wurde kürzlich wegen des Besitzes kinderpornografischer und jugendpornografischer Schriften verurteilt.

Insgesamt sechs Videos listete die Anklageschrift auf, berichtet unser Partnerportal tz.de. Die Filme seien bei einer Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten auf einer externen Festplatte gefunden worden. Der 41-jährige Familienvater wurde daraufhin zu 120 Tagessätzen zu je 120 Euro (gesamt 14.400 Euro) verurteilt.

Doch das war ihm zu viel Geld, wie tz.de schreibt, er legte Einspruch ein. Sein Anwalt räumte ein, aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse seines Mandanten sei der Betrag zu hoch angesetzt. Die Anklagevertreterin beharrte auf der Höhe der Beitragssätze, die Inhalte der Videos seien "widerlich", führt sie an.

Richter Helmut Berger schloss sich der Verteidigung an, milderte das Urteil auf 120 Tagessätze à 15 Euro (insgesamt 1.800 Euro) ab. Begründung, laut tz.de: Der Angeklagte habe bereits genug Schmerz erlitten, als Frau und Kinder ihn verlassen hätten.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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