Tragischer Unfall im Karwendelgebirge

Mann (83) stürzt 150 Meter in den Tod - Wandergruppe bemerkt Fehlen zunächst nicht

Mittenwald - Ein tragischer Wanderunfall hat sich am Montag im Karwendelgebirge ereignet. Ein 83-Jähriger aus Lüdenscheid stürzte 150 Meter in die Tiefe.

Am 09.07.2018 kam es im Karwendelgebirge bei Mittenwald zu einem tragischen Unfall. Eine fünfköpfige Wandergruppe aus dem Bereich Lüdenscheid war an diesem Tag auf einem Wanderweg unterhalb der Hochlandhütte unterwegs. Ein 83-jähriges Mitglied der Gruppe kam aus bislang ungeklärten Umständen zu Sturz und fiel im Folgenden weitere, ca. 150 Meter talwärts durch steiles Wald und Wiesengelände. Durch den Sturz zog sich der Wanderer so schwere Verletzungen zu, dass jede Hilfe zu spät kam und er noch an der Unfallstelle verstarb.

Wie es zu dem Sturz kam, konnte von keinem der Gruppenangehörigen beobachtet werden. Als der Führer der Gruppe das Fehlen des Kameraden bemerkte, alarmierte er die Polizei.

Bei dem Verunfallten handelte es sich um einen erfahrenen Bergsteiger, der zusammen mit der anwesenden Gruppe bereits mehrere Touren beging. Die Bergung des Leichnams erfolgte durch vier Bergwachtmänner der Bergwachtbereitschaft Mittenwald sowie drei Polizeibergführer in Zusammenarbeit mit einem Hubschrauber der bayerischen Polizei.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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