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Tragischer Vorfall in Unterfranken

Mann will Suizid verhindern und stirbt dabei selbst

Notarzt
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Ein Dachschild mit der Aufschrift „Notarzt“ ist auf einem Einsatzwagen angebracht.

In Unterfranken ist ein junger Mann beim Versuch, einen Bekannten von einem Suizid abzuhalten, selbst ums Leben gekommen.

Zeitlofs/Unterfranken - Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag berichteten, wollte der 19-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen den fünf Jahre älteren Mann von einer Autofahrt abhalten, nachdem dieser eine Selbsttötung angekündigt haben soll.

Deswegen stellte sich der 19-Jährige vor den Wagen, doch der 24-Jährige soll trotzdem losgefahren sein. Der Helfer konnte sich den Ermittlungen zufolge noch einige Meter auf der Motorhaube halten, ehe er von dem fahrenden Auto stürzte und dabei schwer verletzt wurde und später starb.

Der tragische Fall hatte sich bereits am frühen Morgen des 15. August in Zeitlofs (Landkreis Bad Kissingen) zugetragen. Mehrere Freunde sollen zunächst in einer Bar gewesen sein, ehe der 24 Jahre alte Mann suizidale Gedanken geäußert haben soll. Der 19-Jährige wurde nach dem Unglück von einem Notarzt behandelt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wo er zwei Tage später seinen Verletzungen erlag.

Der Tatverdächtige, der zunächst in unbekannte Richtung davongefahren sein soll, kehrte wenig später zur Örtlichkeit zurück und ließ sich widerstandslos festnehmen. Aufgrund seiner psychischen Ausnahmesituation wurde der Mann zunächst in einem Bezirksklinikum behandelt. Mittlerweile sei ein Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erlassen worden. Am Donnerstag sei der 24-Jährige daher in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher.

mh/Polizeipräsidium Unterfranken

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