Neue Erkenntisse zur Tragödie in Unterfranken

Bub (9) erhängt sich beim Spielen mit Hundeleine und erstickt

Karlstadt/Unterfranken - Es sollte ein unbeschwerter Nachmittag für eine Gruppe Kinder werden - jetzt ist ein neunjähriger Junge tot. Die Polizei konnte nun den tragischen Unfallhergang rekonstruieren.

Update, 20. November - Nach Tod eines Neunjährigen – Erkenntnisse zum Unglückshergang

Nach dem tragischen Tod eines Neunjährigen am vergangenen Samstag im Ortsteil Laudenbach, sind die Ermittlungen der Kripo weit fortgeschritten.die Polizei kann nun Details zu dem tragischen Unglück nennen.

Der Tod des Neunjährigen ist laut Polizei eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, eine Fremdbeteiligung kann nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.

Der Junge spielte offenbar alleine auf dem Gelände der ehemaligen Laudenbacher Grundschule mit einer Hundeleine, die er selbst mitgebracht hatte. Bei Spiel auf einer Mauer mit der Leine kam es dann zu dem Unglück.

Der Junge hatte sich die Hundeleine um die Schultern gelegt und das andere Ende der Leine hatte sich, an dem auf der Mauer verlaufenden Jägerzaun, verfangen. Im Fallen von der Mauer zog sich die Leine um den Hals zu, so dass der Junge erstickte.

Update, 18. November - Bub (9) stirbt beim Spielen - bisher keine Hinweise auf Straftat

Nach dem Tod eines Jungen im unterfränkischen Karlstadt hat die Obduktion der Leiche die Hinweise auf einen tragischen Unfall erhärtet. Anzeichen für ein Fremdverschulden seien zunächst nicht gefunden worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

„Als Ergebnis wurde festgestellt, dass es keinerlei Hinweise auf eine Fremd- oder Gewalteinwirkung durch Dritte gibt und das Kind durch Ersticken zu Tode kam“, heißt es in einer Mitteilung der Ermittlungsbehörden nach der Obduktion. Die Ermittlungen dauerten jedoch noch an.

Der Neunjährige hatte sich am Samstag beim Spielen auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule tödliche Verletzungen zugezogen. Wie genau dies passierte, sei noch nicht geklärt. „Es müssen noch ganz viele Zeugen befragt werden, auch Kinder“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Schüler war nach bisherigen Erkenntnissen zusammen mit Gleichaltrigen auf dem Areal im Landkreis Main-Spessart unterwegs.

Erstmeldung, Dienstag (17. November): Bub (9) stirbt bei Spiele-Nachmittag mit Freunden

Ein fröhlicher Spiele-Nachmittag einer Gruppe Kinder auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule endete in einer Tragödie. Ein neunjähriger Junge zog sich aus noch unbekannter Ursache beim Spiel mit seinen Freunden lebensgefährliche Verletzungen zu und verstarb am Abend des 14. Novembers in einem Krankenhaus.

Die Polizei Würzburg hält sich im Moment mit Details bedeckt und spricht von einem „tragischen Vorfall“.

Die Gruppe Kinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren spielte am Samstagnachmittag auf dem Gelände der ehemaligen Laudenbacher Grundschule. Dabei zog sich der neunjährige Junge offenbar lebensgefährliche Verletzungen zu.

Das Kind wurde von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Verletzungen waren aber so schwer, dass der Junge am Abend des 14. Novembers in der Klinik verstarb.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Von der Polizei hinzugezogene Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen.

bcs

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

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