Tragödie bei der Zugspitze

Münchner (27) stürzt am Jubiläumsgrat in den Tod - Kamerad hilflos

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Der Jubiläumsgrat unweit des Gipfels der Zugspitze. Hier stürzte am Sonntag ein erfahrener Bergsteiger ab. Die Ursache wird nun ermittelt.
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Garmisch-Partenkirchen - Ein 27-jähriger Bergsteiger aus München ist am Sonntagnachmittag vom Jubiläumsgrat unterhalb der Zugspitze abgestürzt und hat sich dabei tödlich verletzt. Die Gründe für den Absturz sind unklar. Der Mann war erfahrener Bergsteiger und gut ausgerüstet.

Update, 9.40 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Zu einem tragischen Bergunfall kam es am Sonntag (24. November) am Jubiläumsgrat.

Zwei erfahrene und gut ausgerüstete Münchner Bergsteiger (27 u. 34 Jahre) machten sich am frühen Vormittag von der Zugspitze auf, den Jubiläumsgrat zu begehen.

Gegen 14 Uhr erhielt die Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes vom 34-Jährigen den Notruf übermittelt, dass sein Bergkamerad in Richtung Höllentalferner abgestürzt sei.

Die alarmierte Bergwacht Grainau flog mit Einsatzkräften und dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau sofort ins Gebiet und konnte den Abgestürzten unterhalb einer Felswand, auf einem Schneefeld liegend auffinden. Leider konnte vom Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe und die Bergung wurde mit Hilfe des Polizeihubschraubers und den Bergwachtmännern durchgeführt. Die Betreuung des Begleiters wurde durch das KIT Bergwacht übernommen.

Bisher sind die Gründe für den Absturz noch ungeklärt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen

Erstmeldung, Montag (25. November) 7.40 Uhr:

Ein 27 Jahre alter Bergsteiger ist am Jubiläumsgrat zwischen der Zugspitze und Alpspitze tödlich verunglückt. Am Sonntag gegen 14 Uhr habe ein 34-Jähriger die Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes informiert, dass sein Bergkamerad abgestürzt sei, teilte die Polizei am Abend mit. 

Einsatzkräfte der Bergwacht Grainau flogen mit einem Rettungshubschrauber sofort ins Gebiet und fanden den Abgestürzten unterhalb einer Felswand auf einem Schneefeld liegend. Der mitgeflogene Notarzt konnte nur noch den Tod des 27-jährigen Münchners feststellen.

Kräfte der Bergwacht bargen den Leichnam mit Hilfe eines Polizeihubschraubers. Der körperlich unverletzte Begleiter wurde durch das Kriseninterventionsteam betreut. Die Gründe für den Absturz in den Ostalpen waren noch ungeklärt.

Laut Polizei sind beide Sportler für diese felsige Verbindung zwischen Deutschlands höchstem Berg und der über 2.600 Meter hohen Alpspitze gut ausgerüstet gewesen und waren erfahren.

mh

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