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Fast Food, Kekse, Chips

Transfette - warum sie so gefährlich sind und wie man sie einfach vermeidet

Eine Frau greift nach Kartoffelchips.
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Auch Kartoffelchips enthalten Transfette. Sie sollten nur gelegentlich auf dem Speiseplan stehen.

Die Weltgesundheitsorganisation stuft sie als besonders ungesund ein: sogenannte Transfette. Sie erhöhen den Cholesterinspiegel und begünstigen Herz- und Gefäßerkrankungen. Wo sie enthalten sind und wie man sie vermeidet, erfährt man hier.

Fette sind lebenswichtig. Aufgenommen über die Nahrung halten sie überlebensnotwendige Körperfunktionen intakt, indem sie uns mit den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K versorgen oder bei der Produktion von Hormonen und Zellwänden beteiligt sind. Doch Fett ist nicht gleich Fett: Gesunde Fette fördern die Gesundheit, ungesunde Fette begünstigen die Entstehung von Krankheiten. Transfette zählen zu letzteren - und sollen sogar der Grund für weit mehr als 500.000 Todesfälle pro Jahr sein, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt.

Transfette begünstigen die Entstehung von Herzinfarkt und Schlaganfall

Transfette - auch Transfettsäuren genannt - erhöhen den Cholesterinspiegel im Blut. Cholesterin ist ein Blutfett, das lebenswichtige Aufgaben erfüllt wie etwa die Herstellung von Vitamin D, Hormonen oder Gallensäure. Doch zirkuliert zu viel Cholesterin im Körper, kann das gefährliche Folgen haben. In dem Fall kann es sich in den Gefäßen ablagern und diese verengen, was zu Schlaganfall oder Herzinfarkt führen könnte.

Die Ernährung beeinflusst den Cholesterinspiegel maßgeblich. Wer viele gesättigte Fettsäuren und Transfette zu sich nimmt, riskiert zu hohe LDL-Cholesterinwerte, die die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Wer diese „schlechten“ Fette mit ungesättigten Fetten ersetzt, schützt die Gefäße.

Zu den gesunden, ungesättigten Fettsäuren zählen:

  • Pflanzenöle wie Oliven-, Raps-, Hanf- oder Leinöl
  • Nüsse und Samen wie Walnüsse, Leinsamen und Sonnenblumenkerne
  • Hülsenfrüchte
  • Getreide- und Vollkorn-Produkte
  • fettreicher Fisch wie Hering oder Lachs

Transfette meiden: Diese Lebensmittel sind voll davon

Paradox: Transfette sind im Grunde ungesättigte Fettsäuren. Sie entstehen, wenn an sich gesundes Pflanzenöl industriell gehärtet wird. Bei diesem Prozess wird flüssiges Öl in schmierfähiges Fett umgewandelt. Doch Transfette können auch entstehen, wenn Öl über längere Zeit sehr stark erhitzt wird - etwa in der Fritteuse. Die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass sich die molekulare Struktur der Fette verändert.

Die Weltgesundheitsorganisation sprach sich dem Norddeutschen Rundfunk zufolge sogar für ein Verbot von Transfetten in Lebensmitteln aus, da sie eine enorme Gefahr für die Gesundheit bedeuten würden. 

Vor allem folgende Produkte enthalten viele Transfette:

  • Backwaren wie Croissants
  • Kekse
  • Chips, Flips, Popcorn
  • Fast Food
  • Fertiggerichte wie Pommes und Pizza

Die Zutatenliste von Fertigprodukten bringt Aufschluss: Die Beschreibungen „pflanzliches Fett, zum Teil gehärtet“ oder „ungesättigte Fettsäuren, enthält gehärtete Fette„ stehen für Transfette. Um diese zu vermeiden, sollte man beim Einkauf außerdem darauf achten, als gehärtetes, teilgehärtetes oder hydrogenisiertes deklariertes Pflanzenfett zu meiden.

Beim Braten und Frittieren also besser auf Butterschmalz, natives Olivenöl extra vergine, Erdnussöl oder raffinierte Öle aus Maiskeim, Sonnenblumen, Erdnuss, Soja und Raps zurückgreifen. 

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