Unfall in Traunreut

18-Jähriger schleudert mit BMW gegen Hydranten und überflutet Firmengelände

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Traunreut - Zu einem spektakulären Unfall ist es am Dienstagabend in Traunreut gekommen. Tausende Liter Wasser haben dadurch ein Firmengelände überflutet.

Update, 05.35 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Dienstag, 30. Oktober, gegen 18.25 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Fahranfänger mit seinem BMW auf der Werner-von-Siemens- Straße in Richtung Tachinger Straße. In der Linkskurve im Übergang zur Tachinger Straße geriet der Wagen vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab. 

Im dortigen Grünstreifen prallte das Auto mit der Beifahrerseite gegen einen Überflurhydranten. Der Hydrant wurde dabei so stark beschädigt, dass ein Leck in der Hauptwasserleitung entstand und etwa 1.500 Liter Wasser pro Minute austraten. Durch das herausquellende Wasser wurde das angrenzende Freigelände eines Herstellerbetriebes überflutet. Durch den Einsatz mehrerer Pumpen konnte die Freiwilligen Feuerwehr Traunreut ein Überfluten der Werkshalle verhindern. 

Der Wasserfluß konnte erst nach über einer Stunde von einem Mitarbeiter der Stadtwerke durch Schließen mehrerer Regler gestoppt werden. Der Fahrer des Autos sowie sein Beifahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.500 Euro, der Schaden an Hydranten bzw. Wasserleitung wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Eine Festlegung der Schadenshöhe bei der betroffenen Firma ist noch nicht möglich, sollten durch die Überflutung zwei auf dem Freigelände abgestellte Maschinen beschädigt sein, könnte der Schaden im 6-stelligen Bereich liegen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Trostberg

Erstmeldung:

Spektakulär, aber glimpflich - so ist am Abend des 30. Oktobers ein Unfall in Traunreut gegen 18.25 Uhr geendet. Ein BMW, der mit zwei jungen Männern besetzt gewesen ist, ist aus der Stadtmitte kommend auf der Werner-von-Siemens-Straße in Richtung Feuerwehrgerätehaus gefahren.

In der Linkskurve am Abzweig zum Hausgerätewerk ist der BMW vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern geraten. Der Fahranfänger hat das ausbrechende Heck des BMW nicht mehr unter Kontrolle bringen können und ist auf die Gegenfahrbahn über einen Randstein geschleudert.

Auto schleudert gegen Hydranten und setzt Firmengelände unter Wasser

Dort hat das Auto mit der rechten hinteren Türe den dort stehenden Hydranten getroffen. Dieser ist daraufhin komplett aus der Verankerung gerissen worden, sodass sich Unmengen von Wasser auf die nebenliegende Freifläche einer Verpackungsfirma ergossen haben.

Beide Fahrzeuginsassen sind bei dem Vorfall unverletzt geblieben. Die Freiwillige Feuerwehr Traunreut ist mit 25 Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt, hat die austretenden Wassermassen jedoch nicht stoppen können, da der Schieber, womit der Hydrant abgestellt werden kann, bei dem Unfall beschädigt beziehungsweise zerstört worden ist.

Geschätzt an die 3.000 Liter Wasser sind daher pro Minute auf das Firmengelände geflossen, weshalb der Wasserpegel rasch angestiegen ist. Die Feuerwehr hat folglich Wasserpumpen in Stellung gebracht, um das Eindringen der Wassermassen in die Produktionshallen der Firma zu verhindern.

Zeitgleich sind Mitarbeiter der Stadtwerke zur Unfallstelle beordert worden, die das Wasser an einer anderen Stelle abdrehen mussten. Erst nachdem dies geschehen war, hat ein Abschleppunternehmen das Fahrzeug geborgen.

Der Sachschaden kann laut Polizei noch nicht genau beziffert werden, da sich auf dem Firmengelände Maschinenteile befinden, die unter Wasser gesetzt worden sind. Sollten diese beschädigt sein, könnte der Schaden schnell im sechsstelligen Bereich liegen. Die Polizei aus Traunreut hat den Unfall aufgenommen.

ksl; FDL/BeMi

Quelle: chiemgau24.de

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