Coca-Cola: Zweite Warnstreikwelle beginnt

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Bereits im Januar streikten die Beschäftigten von Coca-Cola in Traunreut.

Traunreut - Die Arbeitergeberseite blockiert die Tarifverhandlungen. Grund für die Beschäftigten, Druck zu machen: Bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG wird wieder gestreikt.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat heute zu Beginn der Frühschicht die Beschäftigten der bayerischen Standorte der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) in Traunreut, Memmingen, Obertraubling, Würzburg, Soden und Deggendorf zu achtstündigen Warnstreiks aufgerufen. Obwohl bereits Ende Januar in 61 Betrieben der Coca-Cola bundesweit und in zwölf Betrieben in Bayern Warnstreiks stattgefunden haben, brachten die weiteren drei Tarifverhandlungen auch keinen Tarifabschluss.

„Durch die Blockadehaltung der Arbeitgeberseite bei den Tarifverhandlungen, machen nun die Beschäftigten so richtig Druck. Die Beteiligung an den Streiks ist hervorragend. Nahezu alle Beschäftigten in den sechs Betrieben stehen vor den Werkstoren, “ so Hans Hartl, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft NGG in Bayern. In den nächsten Tagen wird NGG bundesweit an allen Standorten der Coca-Cola und damit auch in Bayern an den 13 Produktions- und Vertriebsstandorten zu achtstündigen Warnstreiks aufrufen.

NGG fordert die Erhöhung der Entgelte um 6 % für dieses Jahr. Bisher hat die CCE AG nur 2,5 % für 2013 und 2,0 % für 2014 angeboten. Des Weiteren wird über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung und zu neuen Arbeitszeitregelungen verhandelt. Deutschlands größter Erfrischungsgetränkehersteller beschäftigt bundesweit ca. 10.600 ArbeitnehmerInnen, davon ca. 1.800 in Bayern.

Die Tarifverhandlungen werden am 7. und 8. März in Berlin fortgeführt.

Pressemitteilung Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Quelle: chiemgau24.de

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