Bob-Prozess: Fortsetzung vor Gericht

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Traunstein - Am Landgericht Traunstein ist der Zivilprozess um einen schweren Bobunfall an der Kunsteisbahn am Königssee fortgesetzt worden. 

Am Donnerstag sagten knapp zehn Zeugen aus. Bei dem Unfall wurde eine russische Bobfahrerin lebensgefährlich verletzt. Sie fordert eine Million Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz. Am gestrigen Prozesstag ging es in erster Linie um die Einzelheiten und um den Ablauf am Unglückstag. Was damals genau passierte und wie es zu dem Unfall kam, konnte aber nach wie vor nicht geklärt werden.

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Fest steht, dass es sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände handelt. Einer der Beklagten ist der Startleiter von damals, FIBT-Jury-Präsident. Der Schönauer schickte einen russischen Damenbob auf die Bahn, obwohl rund 200 Meter weiter oben gleichzeitig ein Herrenbob startete. Der heute 65-jährige beklagte sich darüber, dass in dem Verfahren viel gelogen werde. Wer die Hauptschuld für den Unfall trägt, ist weiter unklar. Die heute 24-jährige Bobfahrerin prozessiert gegen den Startleiter, den Internationalen Bobverband FIBT und den Bob- und Schlittenverband für Deutschland BSD.

Bayernwelle SüdOst

Quelle: BGland24.de

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