Rosenheimer und Trostberger müssen in Knast

1,3 Millionen durch gefälschte Angebote ergaunert

Traunstein - Der Plan klang raffiniert: Mit gefälschten Angeboten von Subunternehmern Geld ergaunern! Lange ging dies auch gut - doch jetzt müssen ein Rosenheimer und Trostberger dafür lange ins Gefängnis!

Schneller als erwartet sind am Montag am Landgericht in Traunstein die Urteile gegen zwei Männer aus Rosenheim und Trostberg gefallen. Beide wurden wegen besonders schweren Betrugs in 144 Fällen zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Der 55-jährige Geschäftsführer einer Spedition wurde zu drei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Sein 47 Jahre alter Mitarbeiter aus Rosenheim zu einem Jahr und zehn Monaten. Die beiden hatten bei der Firma Linde insgesamt rund 1,3 Millionen Euro erschwindelt.

Sie hatten für sie Schwertransporte geplant und durchführen lassen. Hier arbeiten sie mit Subunternehmern. Sie fälschten die Angebote der Subunternehmer und berechneten der Firma Linde deutlich höhere Preise. So kassierten sie zu ihrem Bonus für die Planung noch die Differenz aus dem tatsächlichen Angebot des Subunternehmers.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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